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Krems (OTS) -

Der internationale Dachverband für Psychotherapie (International Federation for Psychotherapy (IFP)) ehrt 2021 die Forschungsleistungen von Universitätsprofessor Thomas Probst mit dem Young Research Award. Der Preisträger forscht seit 2017 an der Donau-Universität Krems im Bereich Psychotherapie und Digital Health und verfasste dazu über 100 peer-reviewed Publikationen.

Der internationale Dachverband für Psychotherapie fördert mit dem IFP Young Research Award die Psychotherapieforschung. Im Fokus stehen dabei Studien, welche sich mit kulturellen Aspekten, der Durchführung von Psychotherapie, klinischer Exzellenz und der Ausbildung beschäftigten. Dieses Jahr erhielt Univ.-Prof. Dr. Thomas Probst vom Department für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit den IFP Young Research Award.

„Österreich wird international als Geburtsland der Psychotherapie wahrgenommen. Entscheidende Beiträge zu Theorie und Praxis der Psychotherapie wurden z. B. von Sigmund Freud oder Viktor Frankl entwickelt. Demgegenüber lieferten andere Länder wie USA oder U.K. in den letzten Jahrzehnten die entscheidenden Beiträge zur empirisch-wissenschaftlichen Forschung zur Psychotherapie. Es freut mich sehr, dass der weltweite Dachverband für Psychotherapie im Jahr 2021 meine empirisch-wissenschaftliche Forschung zur Psychotherapie mit dem Young Research Award auszeichnet. Dies zeigt, dass Österreich das Potential hat, im Bereich der Psychotherapieforschung zur internationalen Spitzenforschung beizutragen“, so der Experte für Psychotherapiewissenschaften, Thomas Probst.

Zum Preisträger

Thomas Probst forscht seit 2017 an der Universität für Weiterbildung Krems im Rahmen seiner Professur für Psychotherapiewissenschaften. Er ist Autor von über 100 peer-reviewed Publikationen und seine wichtigsten Forschungsthemen sind Psychotherapieforschung und Digitalisierung in der Psychotherapie. Thomas Probst hat Psychologie (Diplom) an der Universität Regensburg studiert und sein Doktorat in Psychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin absolviert. ...
Quelle: OTS0180, 26. Mai 2021, 15:06

Wien (OTS) - Der Bedarf an tele-psychotherapeutischen Angeboten hat während der Corona-Krise und den damit verbundenen Lockdowns deutlich zugenommen. Die Donau-Universität Krems und der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) haben PsychotherapeutInnen und ihre PatientInnen befragt, wie sie diese Umstellung erlebt haben. Über die Ergebnisse berichten in einem Online-Pressegespräch:

Univ. Prof. Dr. Thomas Probst, Studienautor, Universitätsprofessor für Psychotherapiewissenschaften an der Donau-Universität Krems

Mag.ª Barbara Haid, MSc, Studienautorin, Präsidiumsmitglied des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP)

Zeit: Mittwoch, 17.Februar 2021, 10.00 Uhr

Das Pressegespräch findet virtuell in Form eines Zoom-Meetings statt. Einwahl-Link, Meeting-ID sowie Passwort erhalten Sie nach der Anmeldung unter:

oebvp.holley-spiess@psychotherapie.at

Rückfragen & Kontakt:

Mag.ª Evelyn Holley-Spieß
Pressesprecherin / Externe Kommunikation

Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie
Löwengasse 3/3/4 :: A-1030 Wien
T +43.1.512 70 90.25 :: F +43.1.512 70 90.44
E oebvp.holley-spiess@psychotherapie.at :: www.psychotherapie.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OBP0001 ...
Quelle: OTS0045, 11. Feb. 2021, 09:50

An der SFU wurde erstmals die Einstellung von Psychotherapeut*innen zu telefonischen und videotelefonischen Therapieangeboten vor und nach der CoViD-Krise erhoben.

Wien (OTS) - An der Sigmund Freud PrivatUniversität wurde nun erstmals im Detail untersucht, ob und wie sich telefonische und videotelefonische Psychotherapie, die während der Lockdown-Phase infolge der CoViD-19 Krise erstmals in Österreich zugelassen war, auch danach längerfristig als Ergänzung der bestehenden Angebote etablieren könnte. Dazu wurden im Juni 2020 mehr als 700 Psychotherapeut*innen in ganz Österreich ausführlich zu ihren Erfahrungen mit telefonischer und videotelefonischer Psychotherapie (E-Psychotherapie) befragt.

E-Psychotherapie war vor der CoViD-19 Krise in Österreich nicht über Krankenkassen abrechenbar und nur ein knappes Drittel der Befragten gab an, vor Beginn der Krise eine positive Einstellung zur elektronisch mediatisierten Form der Therapie gehabt zu haben. Mit der Krise und ihren spezifischen Anforderungen an die psychotherapeutische Praxis hat sich das nun grundlegend geändert. Dazu meint Priv.-Doz. Dr. Alfred Uhl, Dozent für Psychotherapiewissenschaft an der SFU:

„Mit den krisenbedingt sehr kurzfristig auch in Österreich ermöglichten und von den Krankenkassen getragenen telefonischen und videotelefonischen Psychotherapieangeboten konnten und mussten viele Psychotherapeut*innen erstmals persönlich Erfahrungen mit diesen Therapieformen sammeln. Während vor der CoViD-Krise nur 1/3 die Option einer E‑Psychotherapie positiv einschätzten, beurteilen inzwischen rund 2/3 der Psychotherapeuten diese Option generell positiv und fast 90 % finden, dass E-Psychotherapie in bestimmten vorübergehenden Situationen ein sinnvolles Angebot darstellt. 71 % der befragten Psychotherapeutinnen waren dafür E-Psychotherapie als generell abrechenbare Leistung in den Leistungskatalog der Krankenkassen aufzunehmen und 94 % waren für Kassenfinanzierung für E-Psychotherapie in Ausnahmesituationen. ...
Quelle: OTS0122, 25. Aug. 2020, 15:55

Wien (OTS) - Die staatlichen Maßnahmen gegen COVID-19 haben deutliche negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit. Der Bedarf an Psychotherapie ist für bestehende und neue PatientInnen sehr hoch.

Die Corona-Krise stellt PatientInnen der Psychotherapie vor neue und zusätzliche Herausforderungen. Die österreichische Bundesregierung setzt in ihren Maßnahmen gegen COVID-19 auf eine starke Einschränkung der sozialen Kontakte. Das kann besonders für Menschen mit psychischen Erkrankungen negative Auswirkungen haben.

Der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) präsentiert daher gemeinsam mit der Donau-Universität Krems die Studie „Auswirkungen der Maßnahmen der Bundesregierung auf das den PsychotherapeutInnen im Rahmen der Psychotherapie berichtete innere Erleben der PatientInnen“.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Corona-Krise überwiegend negativ auf PatientInnen der Psychotherapie auswirkt: 70 Prozent der TherapeutInnen berichten über ausschließlich negative Auswirkungen. 16,3 Prozent der TeilnehmerInnen geben sowohl negative als auch positive Auswirkungen der Maßnahmen an.

Verschlimmerung der Symptome und fehlende Sozialkontakte

Was die psychische Gesundheit ihrer PatientInnen betrifft, berichten PsychotherapeutInnen von starken Belastungen: Durch die staatlichen Maßnahmen verschlimmern sich Symptome und bereits überwundene Traumata werden wieder aktiv. Betroffene vermissen eine Alltagsstruktur und die gewohnte Psychotherapie im direkten Kontakt. Im Bereich der sozialen Bindungen empfinden Betroffene durch fehlende soziale Interaktionen Einsamkeit und sehnen sich nach Körperkontakt. Auf der anderen Seite fühlen sich andere mit Partnerin/Partner oder der Familie zuhause beengt. Dazu kommt die Angst vor einer Wirtschaftskrise, um begrenzte finanzielle Ressourcen und um die Demokratie.

Psychotherapieangebote sind notwendig

„Die Maßnahmen der Bundesregierung sind wirksam, die psychische Belastung steigt aber durch die Einschränkungen massiv. ...
Quelle: OTS0093, 24. April 2020, 11:14

Wien (OTS) - Die aktuelle Corona-Krise stellt PatientInnen der Psychotherapie vor neue und zusätzliche Herausforderungen. Die österreichische Bundesregierung setzt in ihren Maßnahmen gegen COVID-19 auf eine starke Einschränkung der sozialen Kontakte. Das kann besonders für Menschen mit psychischen Erkrankungen negative Auswirkungen haben.

Der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) legt daher gemeinsam mit der Donau-Universität Krems die Studie „Auswirkungen der Maßnahmen der Bundesregierung auf das den PsychotherapeutInnen im Rahmen der Psychotherapie berichtete innere Erleben der PatientInnen“ vor. Sie basiert auf einer Online-Umfrage, an der 1.547 österreichische PsychotherapeutInnen teilnahmen.

Die Ergebnisse der Studie stellen Ihnen vor:

Univ. Prof. Dr. Thomas Probst, Studienautor, Universitätsprofessor für Psychotherapiewissenschaften, Stellvertretende Leitung des Departments für Psychotherapie und Biopsychosoziale Gesundheit, Donau-Universität Krems

Dr. Peter Stippl, Präsident des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP)

Die Pressekonferenz findet virtuell in Form eines Zoom-Meetings statt.
Einwahl-Link, Meeting-ID sowie Passwort erhalten Sie nach der Anmeldung zur Pressekonferenz an oebvp.zsivkovits@psychotherapie.at.

Datum: 24.4.2020, 10:00 Uhr
Ort: virtuell via Zoom

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie
Mag. Barbara Zsivkovits
Öffentlichkeitsarbeit
01/512 70 90-23
oebvp.zsivkovits@psychotherapie.at
www.psychotherapie.at

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Quelle: OTS0151, 22. April 2020, 14:36

Zum fünften Mal fand der LEBENS.MEDizinische Kongress im Lebens.Med Zentrum Bad Erlach statt - 200 Mediziner und Pflegemitarbeiter waren der Einladung gefolgt

Bad Erlach (OTS) - „Jede Wirkung hat meistens auch eine Nebenwirkung“, diese Worte waren beim. LEBENS.MEDizinischen Kongress oftmals der Einstieg in den Vortrag. Wie ein Management derselbigen im Hinblick auf die Krebserkrankung und ihre -behandlung funktionieren kann, wurde von vielen Experten aus verschiedenen Fachbereichen bei der zweitägigen Fortbildungsveranstaltung erörtert. Rund 200 interessierte Mediziner, Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen und Therapeuten aus Niederösterreich und den umliegenden Bundesländern nahmen daran am gestrigen Donnerstag und heute Freitag teil.

Am Donnerstag richteten sich die Vorträge an Diplomierte Gesundheits- und
Krankenpflegepersonen, am Tag darauf wurde ein DFP- und ÖAP-approbiertes Programm für Ärzte und Therapeuten geboten. An beiden Tagen zeigte der Ärztliche Leiter der Onkologischen Rehabilitation im Lebens.Med Zentrum Bad Erlach, Prim. Univ.-Prof. Dr. Alexander Gaiger, einen Einblick in das hochwirksame Verfahren: „Durch die Rehabilitation werden die Folgen der Erkrankung und ihrer Behandlung deutlich verbessert. Neue Studien weisen darüber hinaus darauf hin, dass es bei einigen Erkrankungen, wie Brust- oder Darmkrebs, auch einen Anti-Tumoreffekt gibt.“

Viele praxisbezogene Eindrücke aus dem Alltag standen am Donnerstag im Mittelpunkt des Vortrags von Dr. Elisabeth Krippl (EK MedCenter). Sie informierte unter dem Titel „Wunden als Folge der Krebserkrankung und ihrer Behandlung“ über die Phasen der Wundheilung, Risikofaktoren und Komplikationen. „Ein Verband alleine ist kein Wundmanagement. Effektives Wundmanagement bedarf einer ganzheitlichen Betrachtung und systematischen Vorgehensweise“, so die Fachärztin für Innere Medizin, Ärztin für Allgemeinmedizin und Zertifizierte Wundmanagerin.

Auf großes Interesse stieß der Vortrag „Protonentherapie bei MedAustron“ von DGKP Marina Loidl. ...
Quelle: OTS0200, 17. Mai 2019, 16:37

"Eine psychotherapiewissenschaftliche Modellbildung zu Effektstrukturen des Graduellen Kognitiven Trainings [...]"

Autoren: Anders, Anne Iris Miriam Attersee

Den gesamten Beitrag finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Newsletter Springer Neuerscheinungen vom 15.09.2017

Beeinträchtigen religiöse Zeichen das Vertrauensverhältnis in der psychotherapeutischen Beziehung Psychotherapeutin-Patientin?

Wien (OTS) - Das öffentliche Tragen sichtbarer Zeichen der Religionszugehörigkeit zur muslimischen Religion ist zum Gegenstand heftiger Diskussion in Gesellschaft und Politik geworden, aktuell im Zusammenhang mit geplanten gesetzlichen Neuregelungen zum Verbot der Burka im öffentlichen Raum und dem Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst.

Die SFU setzt sich mit der Thematik des Tragens sichtbarer Zeichen der Religionszugehörigkeit in ihrem Fachbereich der Psychotherapiewissenschaft auseinander: Psychotherapie hat eine vertrauensvolle Beziehung des Patienten und der Patientin zum Psychotherapeuten bzw. zur Psychotherapeutin zur Voraussetzung. Daraus ergibt sich die Frage, ob dieses Vertrauensverhältnis beeinträchtigt wird, wenn die Psychotherapeutin oder der Psychotherapeut Zeichen ihrer Religionszugehörigkeit sichtbar trägt.

In einer umfangreichen Studie hat die SFU untersucht, welchen Einfluss es auf die psychotherapeutische Beziehung hat, wenn die Psychotherapeutin bzw. der Psychotherapeut religiöse Zeichen tragen. Einbezogen wurden Zeichen der Zugehörigkeit zur muslimischen, zur jüdischen und zur christlichen Religion. Befragt wurden sowohl Patientinnen und Patienten der psychotherapeutischen Ambulanz der SFU als auch Psychotherapeutinnen.

Die wichtigsten Ergebnisse:
• Die höchste Ablehnung wird dem Priester (64%) und der Frau im Djihab bzw. der Nonne (jeweils ca. 54%) in der Rolle des Psychotherapeuten bzw. der Psychotherapeutin entgegengebracht.
• Am wenigsten Ablehnung wird gegenüber der Frau mit Kreuzanhänger (28%) ausgesprochen.

Unabhängig von den Religionen ergaben die Antworten der PatientInnen, dass Männer mit sichtbar getragenem Zeichen der Religionszugehörigkeit als Psychotherapeuten stärker abgelehnt werden als Frauen mit gleichartigem Auftreten als Psychotherapeutinnen. Ablehnungsgründe waren ‚Ich hätte Sorge, nicht verstanden zu werden’ und ‚Ich könnte nicht offen sprechen’. ...
Quelle: OTS0093, 8. Feb. 2017, 12:39

Die Sigmund Freud PrivatUniversität (SFU) startet im Herbst ihren Studienbetrieb in Bregenz am Bodensee

Wien (OTS) - Die Sigmund Freud PrivatUniversität (SFU) startet im Herbst ihren Studienbetrieb in Bregenz am Bodensee. „Vorarlberg besticht durch ein im deutschsprachigen Raum einzigartiges Einzugsgebiet an Studierenden (Österreich, Deutschland, Lichtenstein und Schweiz) und damit ein enormes Potential an Entwicklungsmöglichkeiten“, so Rektor Alfred Pritz.

Psychologie, Psychotherapie, Jus und Kunsttherapie
Zum Studienangebot der SFU Bodensee zählen Vollstudien (Bachelor und Master) der Psychologie, Psychotherapiewissenschaft und Rechtwissenschaften sowie ein postgradueller Universitätslehrgang für Kunsttherapie. Die von der Sigmund Freud PrivatUniversität verliehenen akademischen Grade sind international anerkannt und nach der Bologna-Vereinbarung zu den Studienabschlüssen anderer Universitäten äquivalent. An den bisherigen Standorten (Wien, Paris, Berlin, Milano, Linz, Ljubljana) der Sigmund Freud PrivatUniversität (SFU) werden derzeit über 3000 Studierende vom Bachelor bis zum Doktorat ausgebildet.

Gegenüber vergleichbaren Studienangeboten punktet die SFU insbesondere durch Studieren in Kleingruppen sowie den hohen Praxisbezug der Ausbildung. Des Weiteren werden die Studierenden früh in die Forschung eingebunden. „Im persönlichen Kontakt mit den Lehrenden können die Entfaltungsmöglichkeiten der Studierenden maximal gefördert werden“, erklärt Stefan Hampl, Vizerektor für Lehre. Qualität hat ihren Preis: „Die Semesterbeiträge betragen je nach Studienrichtung zwischen 6.300,- und 8.000,- Euro. Das ist nicht wenig, aber dafür studiert man bei uns laut jüngster Sozialerhebung des Wissenschaftsministeriums (bmwfw) wesentlich schneller und effektiver als an staatlichen Universitäten“, betont Pritz.

Um an der SFU Bodensee studieren zu können, müssen sich die Bewerber/innen einem mehrstufigen Aufnahmeverfahren unterziehen. Für das erste Studienjahr werden ca. ...

"Berlin (ots) - Die Sigmund Freud Universität ist eine nach österreichischem Recht akkreditierte Privatuniversität mit Niederlassungen in Wien, Linz, Paris, Berlin, Milano und Ljubljana. Insgesamt 180 Studenten können ab September ein Studium der Human-, der Zahnmedizin oder der Pharmazie an der Sigmund Freud Privatuniversität (SFU) in Wien beginnen. Bachelor-und Masterstudium dauern zusammen sechs Jahre, die Kosten belaufen sich auf 11.000 Euro pro Semester.

Ein Medizin-Studium an der SFU laufe etwas anders ab als an öffentlichen Unis, bereits ab Studienbeginn sollen die Studenten in Kontakt mit Patienten in einem der Partnerkrankenhäuser. Pro Semester soll jeweils etwa gleich viel Zeit an der SFU und bei den Patienten verbracht werden. Neben dem Patientenkontakt und der Vermittlung von naturwissenschaftlichen Kenntnissen liege ein Schwerpunkt auf der Persönlichkeitsentwicklung. Die Studien sind in Blocks aufgebaut, die in kleineren Tests abgeprüft werden. Große Tests wie an den öffentlichen Universitäten sind nicht vorgesehen.

Das erste Direktstudium für Psychotherapie in Deutschland wird ab Oktober am SFU Standort in Berlin am Campus Tempelhof angeboten. Es handelt sich dabei um das erste akademische Direktstudium für Psychotherapie in Deutschland mit dem Ziel, wissenschaftlich ausgebildete PsychotherapeutInnen heranzubilden. Das Studium der Psychotherapiewissenschaft ist praxisorientiert, eine geplante psychotherapeutische Ambulanz wird den Studierenden künftig auch praktische Einsichten vermitteln können. Aufgrund des Direktstudiums können Interessierte nach dem Abitur einsteigen, wenn die persönliche Eignung gegeben ist.

Als Leiter des Studiengangs wurde der renommierte Psychotherapieforscher und Psychotherapeut Univ. Prof. Dr. Volker Tschuschke berufen.

Es wird kein Numerus Clausus (NC), der in erster Linie Schulnoten berücksichtigt, als Aufnahmekriterium herangezogen, sondern ein qualitatives Aufnahmeverfahren durchgeführt: Zwei ...
Quelle: OTS0010, 2. Juli 2015, 08:55

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