News > Zum Weltnichtrauchertag: Initiative der PsychotherapeutInnen - Runder Tisch mit Gesundheitsberufen, Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer

am 3.6.2019
Für ein rauchfreies Leben zum Schutz der Gesundheit ist dringender Handlungsbedarf nötig

Wien (OTS) - Nach wie vor gehört Österreich mit 14.000 Tabaktoten jährlich zu den Hochrisikoländern betreffend der Nikotinabhängigkeit. 38 Prozent der ÖsterreicherInnen rauchen täglich und noch mehr Menschen haben das Los, PassivraucherInnen sein zu müssen. RaucherInnen haben ein doppelt so hohes Risiko an Krebs zu erkranken. Besonders bedauerlich ist das jugendliche Alter vieler RaucherInnen: In der Gruppe der 11- bis 17-jährigen SchülerInnen rauchen bereits fast 20 Prozent täglich oder zumindest einmal wöchentlich. Die Schockbilder auf den Zigarettenpackungen können da offenbar wenig ausrichten, denn rauchen setzt die Aktivitäten des Furchtzentrums des Gehirns so weit herab, dass die Empfänglichkeit für solche Darstellungen geringer wird. Die Sucht ist viel stärker als die Angst vor schlimmen Krankheiten.

„Morgen hör ich auf zu rauchen!?“

Es ist längst belegt, dass Nikotin zu den stärksten suchterzeugenden und -erhaltenden Substanzen gehört. Die Schwierigkeiten für Betroffene von der Zigarette loszukommen sind ähnlich groß, wie die Herausforderungen für einen wirkungsvollen therapeutischen Prozess, der das Ende der Raucherkarriere nachhaltig absichern soll. Psychotherapien decken die Hintergründe der Suchterkrankung auf, stärken die Persönlichkeit, helfen mit dem Suchtdruck umzugehen und können mit Verhaltensänderungen große Erfolge bei der Raucherentwöhnung erzielen. Es sind aber noch immer viel zu wenig RaucherInnen, insbesondere junge Menschen, motiviert, eine solche Therapie zu beginnen.

Der Österreichische Bundesverband für Psychotherapie (ÖBVP) hat daher folgendes Ziel: „Wir möchten alle Gesundheitsberufe an einen Runden Tisch bringen, um gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie noch mehr Menschen zu einem rauchfreien und damit gesünderen Leben bewogen werden können.“, erklärt ÖBVP-Präsident Dr. Peter Stippl. Diese Gesprächsrunde der Gesundheitsberufe soll durch Vertreter der beiden großen Sozialpartnerorganisationen, der Arbeiterkammer und der Wirtschaftskammer erweitert werden. Die raucherbedingten hohen Gesundheitskosten, die wiederum zu beachtlichen Lohnnebenkosten für Österreichs Wirtschaft führen, sollten für die WKO wesentliche Gründe sein, um sich hier zu beteiligen.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie
Dr. Wolfgang Schimböck, MSc LL.M MBA
01/512 70 90 oder 0699/19253979
wolfgang@schimboeck.net
www.psychotherapie.at

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Quelle: OTS0109, 28. Mai 2019, 11:53



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