Psychotherapeut*innenWetzlinger Nina




Interview von Mag. Nina Wetzlinger

F: Welche Klient*innen sind bei Ihnen in der Psychotherapie besonders gut aufgehoben?

Ich denke, dass alle KlientInnen, die gerne etwas verändern möchten, bei mir gut aufgehoben sind.
Da ich selbst aus der Wirtschaft komme, begleite ich gerne KlientInnen mit beruflichen Problemen. Ich kenne viele der Themen aus eigener Erfahrung.
Besonders am Herzen liegen mir auch alle Beziehungsthemen, mit denen die KlientInnen, Paare und Familien zu mir in die Praxis kommen. Auch hier versuche ich mein Ausbildungswissen und meine Erfahrungen - wie bei allen anderen Themen auch - bestmöglich einfließen zu lassen.


F: Welche Klient*innen sollten eher NICHT zu Ihnen in Psychotherapie kommen?

Grundsätzlich möchte ich für alle KlientInnen da sein, die meine Hilfe und Unterstützung suchen.
Die Voraussetzung für einen Therapieerfolg ist, dass KlientInnen dazu bereit sind, an der Verbesserung Ihres Leidenszustandes mitzuarbeiten. Als Therapeutin kann ich nur gemeinsam und durch Mitwirkung meiner KlientInnen eine Lösung Ihres Problems herbeiführen.


F: Wie kamen Sie zur Psychotherapie?

Als Teil meiner Ausbildung zum systemischen Coach begann ich mit Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung. Im Rahmen dieses Prozesses wurde mir immer klarer, was meine eigentliche Berufung war. Weg von den Zahlen (ich war damals Finanzleiterin), hin zu der Arbeit mit Menschen. Mein damaliger Mentor war Psychotherapeut und ich wusste bald, dass ich auch genau diesen Beruf ausüben möchte.

F: Arbeiten Sie auch mit Berufskolleg*innen oder mit Expert*innen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Ja, für mich ist diese Vernetzung etwas sehr Wesentliches. Zum einen finde ich den Austausch wichtig und zum anderen empfehle ich auch KlientInnen an KollegInnen weiter, wenn ich es für hilfreich erachte. Nicht jeder kann auf jedem Gebiet Experte/in sein. KlientInnen sollten eine Chance auf bestmögliche Betreuung erhalten.

F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Ja, ich mache auch Gruppentherapien und biete eine Selbsterfahrungswoche an.

F: Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?

Mein ganzes Leben ist geprägt von beruflicher Weiterentwicklung und nun habe ich das Gefühl, einen Beruf zu haben, bei dem ich mich unendlich weiterentwickeln kann. So wie ich mich kenne, werde ich bestimmt noch viele Weiterbildungen machen. Aktuell interessieren mich Themen wie Trauma und Beziehung/Sexualität. Ich möchte zukünftig auch Seminare/Workshops und Gruppentherapien anbieten.
Mein oberstes Ziel wird aber immer sein, eine gute Psychotherapeutin für meine KlientInnen zu sein.


F: Was bedeutet für Sie Glück?

Das ist eine gute Frage. Ich denke schon, dass man das Glück größtenteils selbst in der Hand hat. Abgesehen natürlich von Schicksalsschlägen, die wir nicht beeinflussen können.
Wenn ich auf mein bisheriges Leben zurückblicke, kann ich sagen, dass ich ein glückliches Leben geführt habe. Ich weiß aber auch, dass ich teilweise hart dafür 'gearbeitet' habe und mir das Glück nicht immer in die Hände gefallen ist.


F: Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?

Gesundheit, gute Beziehungen, mehr Nächstenliebe in der Welt

F: Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

- meinen Partner (wenn ich ihn als Gegenstand bezeichnen darf :))
- meine Laufschuhe
- meine Yogamatte


F: Was ist Ihr Lebensmotto?

'Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.' Mahatma Gandhi






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