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Psychotherapeut*innenSchleicher Sandra




Interview von Sandra Schleicher

F: Welche Klient*innen sind bei Ihnen in der Psychotherapie besonders gut aufgehoben?

Ich arbeite mit Erwachsenen und Jugendlichen ab 17 Jahren. Dabei ist mir wichtig, nicht eine Diagnose zu behandeln, sondern den ganzen Menschen mit allen Talenten, Ressourcen und auch Problemen wahrzunehmen und gemeinsam eine Linderung oder Beseitigung der störenden Symptome zu erreichen. Gegenseitiges Vertrauen ist die Grundlage für eine gelingende Psychotherapie. Jede/r, die/der Interesse an Selbsterforschung und Entwicklung hat, ist bei mir willkommen.

F: Welche Klient*innen sollten eher NICHT zu Ihnen in Psychotherapie kommen?

Alkoholisierte Personen, akut psychotische Personen

F: Wie kamen Sie zur Psychotherapie?

In der Selbsterfahrung für eine andere Ausbildung erlebte ich die wohltuende Unterstützung eines Psychotherapeuten in allen Lebenslagen und bei jeder freud- und leidvollen Erfahrung. Nach vielen Jahren Sozialarbeit und Beratung wollte ich selbst tiefer gehende Veränderungsprozesse begleiten und entschied mich für die weitere Ausbildung.

F: Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?

Mein Interesse für die unterschiedlichen Lebenswege und -ziele meiner Kundinnen / Kunden und die Freude, sie ein Stück dieses Weges begleiten zu können. Dabei achte ich auf eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre, in der auch Humor einen zentralen Stellenwert einnimmt.

F: Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?

Positive Lebenseinstellung, Flexibilität, Humor, Neugier, Zielorientierung, Klarheit, Offenheit

F: Weshalb haben Sie sich gerade für Ihre Arbeitsschwerpunkte entschieden?

Meine Arbeitsschwerpunkte haben sich über die Jahre entwickelt, indem ich mit unterschiedlichen Kundinnen / Kunden meine Fähigkeiten und Grenzen ausloten konnte.

Ein besonderes Anliegen ist mir die Unterstützung von Frauen in herausfordernden Lebenssituationen oder in Zeiten der Veränderung und die Begleitung von Ausbildungsteilnehmerinnen / -teilnehmern.


F: Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?

Bei Erfolg gibt es für mich keine Abstufungen. Wenn meine Kundinnen / Kunden Ihre Ziele erreichen, ist das auch für mich ein Erfolg.

F: Wodurch glauben Sie, könnten die Menschen vermehrt für Ihre Dienstleistungen interessiert werden?

Meine Kombination unterschiedlicher Methoden bedeutet für meine Kundinnen / Kunden Sicherheit und Vertrauen, dass ihnen die zu ihrem Thema passenden individuellen Interventionen angeboten werden, um die optimale Lösung zu finden.

F: Arbeiten Sie auch mit Berufskolleg*innen oder mit Expert*innen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Selbstverständlich, das ist mir besonders wichtig und ich pflege/erweitere mein Netzwerk sowohl virtuell als auch persönlich.

F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Ja, regelmäßige Supervisions- und Selbsterfahrungsabende sowie Workshops zu persönlicher Entfaltung und beruflicher Weiterbildung.

F: Was bedeutet für Sie Glück?

Begeisterung für mein Leben, so, wie es im Augenblick ist

F: Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Tagebuch, Füllfeder, Segelboot (um auch wieder weg zu kommen, wenn die Zeit dafür reif ist)

F: Was ist Ihr Lebensmotto?

Mein Leben ist schön und gefällt mir, so wie es ist.


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