Psychotherapeut*innenWaldl Robert




Interview von Mag. Dr. Robert Waldl, MBA

F: Welche Klient*innen sind bei Ihnen in der Psychotherapie besonders gut aufgehoben?

Gut aufgehoben sind bei mir Menschen, die sich weiterentwickeln wollen. Hilfesuchende Menschen die für sich und ihre Probleme (wieder) die Verantortung übernehmen möchten, begleite ich am liebsten, weil hier auch die größten Schwierigkeiten bewältigt werden können.

F: Welche Klient*innen sollten eher NICHT zu Ihnen in Psychotherapie kommen?

Menschen mit einer Suchterkrankung empfehle ich beim ersten Telefonat oder beim Erstgespräch meistens einen Spezialisten.

F: Wie kamen Sie zur Psychotherapie?

In der Mitte meiner 20iger-Jahre habe ich über einen längeren Zeitraum eine Gestalttherapiegruppe besucht, in der ich sehr viel über mich und über die Beziehung zwischen Menschen gelernt habe. Hier hat ist auch mein Wunsch gereift andere Menschen bei ihrer Entwicklung zu begleiten.

F: Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?

Ein Dialogpartner und Begleiter von Menschen zu sein die ihre Probleme lösen wollen ist für mich ein Priveleg das mit sehr viel Verantwortung verbunden ist. Ich habe lange zugewartet bis für mich der richtige Zeitpunkt kam die Psychotherapie zu meinem Hauptberuf zu machen.

F: Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?

Der Psychotherapeut muss ganz da sein können, d.h. er braucht wache Sinne und einen freien Platz im Herzen.

F: Wodurch glauben Sie, könnten die Menschen vermehrt für Ihre Dienstleistungen interessiert werden?

Sie könnten vielleicht mit Menschen sprechen, die bereits bei mir in Gruppen oder in Einzelsitzungen waren.

F: Arbeiten Sie auch mit Berufskolleg*innen oder mit Expert*innen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Ja, mit KollegInnen meiner Berufsgruppe und angrenzenden Sparten zusammenzuarbeiten und mich auf vielfache Weise zu vernetzten ist für mich sehr wichtig.

F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Ja. Sie finden diese auf meiner Homepage.

F: Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?

Ich möchte so lange es mir Freude macht in meinem Beruf arbeiten.






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