Psychotherapeut*innenMeinhart Stefan




Interview von Stefan Meinhart, MA

F: Welche Klient*innen sind bei Ihnen in der Psychotherapie besonders gut aufgehoben?

Klienten mit folgenden Themen:
Depressionen
Persönlichkeitsstörungen
Beziehungsprobleme
Pubertätskrisen
Angstzustände
Sexuelle Störungen
Selbstverletzendem Verhalten
Problemen im beruflichen oder familiären Umfeld
Krisensituationen wie zB Erkrankung, Todesfall, Trennung, etc.
Identitätsfindung


F: Welche Klient*innen sollten eher NICHT zu Ihnen in Psychotherapie kommen?

KlientInnen die von anderen Personen in Therapie geschickt werden und selber gar nicht wollen.

F: Wie kamen Sie zur Psychotherapie?

Ich kam als Jugendlicher mit 16 aufgrund diverser Themen erstmals in Selbsterfahrung.

F: Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?

Das Interesse an meinem Gegenüber und seiner Sichtweise des Lebens.

F: Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?

Einfühlungsvermögen und Lebenserfahrung, gewürzt mit einer Prise Humor.

F: Weshalb haben Sie sich gerade für Ihre Arbeitsschwerpunkte entschieden?

Aus meinen Erfahrungen im persönlichen Kontext und mit anderen.

F: Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?

Den erfolgreichen Schritt in die Selbstständigkeit.

F: Wodurch glauben Sie, könnten die Menschen vermehrt für Ihre Dienstleistungen interessiert werden?

Durch persönliche Empfehlungen.

F: Arbeiten Sie auch mit Berufskolleg*innen oder mit Expert*innen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Die Vernetzung mit anderen Berufsgruppen sowie vielen KollegInnen gehört für mich dazu.

F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Derzeit nicht.

F: Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?

Fortlaufende Weiterbildung zu weiteren Themen um den bestehenden Horizont noch zu erweitern.

F: Was bedeutet für Sie Glück?

Ein individuelles Gefühl, dass es gerade keinerlei besseren Alternativen zum momentanen Ist-Zustand gibt.

F: Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?

- Dass bestimmte Dinge in meinem Leben genau so bleiben wie sie sind.
- Dass ich fließend japanisch sprechen möchte.
- Dass meine Familie und enge Freunde vor schwerer Krankheit verschont bleiben.


F: Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

- Schlauchboot
- Überlebenskit
- Satellitentelefon


F: Was ist Ihr Lebensmotto?

Zitat von Sokrates: 'Ein ungeprüftes Leben ist nicht lebenswert', denn auch an den Schattenseiten im Leben kann man wachsen.

F: Welche wichtige Frage haben Sie in diesem Interview vermisst?

Ob es Themen gibt die mich abschrecken.

F: ... und wie würden Sie darauf antworten?

Ich würde mit 'Nein' antworten.

Fach-Interview von Stefan Meinhart, MA

F: Was ist Personenzentrierte Psychotherapie?

Die Personenzentrierte Psychotherapie (Gesprächstherapie) nach Carl R. Rogers beruht auf empathischem Verstehen, positiver Wertschätzung und Respekt gegenüber dem Klienten, ist durch jahrzehntelange Forschung abgesichert und gilt als wissenschaftlich fundierte Methode.


F: Was ist der Unterschied zwischen Beratung und Therapie?

Anders als bei der Beratung ist der Klient in der Therapie selbst Experte für seine Themen und wird vom Therapeuten begleitet.

F: Was ist der Unterschied zwischen Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Fachärzt*innen für Psychiatrie?

Der Psychologe betrachtet das Erleben, Empfinden und das Verhalten des Menschen auf wissenschaftlicher Ebene.
Der Psychiater hat durch seine Facharztausbildung die Möglichkeit zur Diagnose und Behandlung psychischer Erkrankungen.
Je nach erlernter Therapierichtung begleitet der Psychotherapeut seine Klienten bei der Linderung seelischer Belastungen.


F: Was ist Mediation?

In der Mediation wird die Lösung von Konflikten durch den Mediator als Vermittler konstruktiv erarbeitet.
Hierbei sind die Freiwilligkeit der Medianten und der geschützte Rahmen unerlässlich.


F: Was sind die Voraussetzungen, damit eine Mediation erfolgreich sein kann?

Die Lösungsbereitschaft der Medianten und die fachliche Moderation des Prozesses durch den Mediator.






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