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Vier Jahrzehnte ambulante Sozialpsychiatrie auf Spitzenniveau - Lochner: "Es gibt keine Gesundheit ohne psychische Gesundheit"

Wien (OTS) - Die Psychosozialen Dienste in Wien haben am 8. Oktober 2019 im Rathaus ihr 40-jähriges Jubiläum begangen. Der PSD wurde im Rahmen der Psychiatriereform der 1970er gegründet und bietet seither mit seinen Ambulatorien im ganzen Stadtgebiet wohnortnahe, ambulante Sozialpsychiatrie auf Spitzenniveau, völlig kostenlos für die Patientinnen und Patienten.

Der Jubiläumstag startete mit einem fachlichen Schwerpunkt bei der „Wiener Psychiatrie Enquete 2019“ unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Dabei wurden von rund 130 ExpertInnen aus dem Bereich der psychosozialen Versorgung unterschiedliche Themenfelder, die für die Zukunft der Psychiatrie in Wien relevant sind, beleuchtet.

Die TeilnehmerInnen beschäftigten sich mit den Nahtstellen zwischen unterschiedlichen Hilfseinrichtungen, der Gerontopsychiatrie, der Behandlung von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Transitionspsychiatrie am Übergang vom Jugendalter zum Erwachsensein sowie mit der nach wie vor allgegenwärtigen Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen.

Jubiläumsfest im Festsaal des Wiener Rathauses
Im Anschluss an die Fachenquete beging der PSD auf Einladung des Stadtrats für Soziales, Gesundheit und Sport, Peter Hacker, mit 540 geladenen Gästen sein 40-jähriges Jubiläum im Festsaal des Rathauses.

Stadtrat Peter Hacker betonte in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung des PSD für die psychische Gesundheit in unserer Stadt: „Der PSD steht seit 40 Jahren für eine offene, moderne Sozialpsychiatrie, die sich über die medizinische Behandlung hinaus um den Menschen in seiner Gesamtheit kümmert und wesentliche Lebensbereiche wie Arbeit und Wohnen mit berücksichtigt – und das kostenfrei und niederschwellig in ganz Wien. ...
Quelle: OTS0186, 9. Okt. 2019, 16:59

Studie: Situation begleiteter Kinderflüchtlinge und ihrer Familien

Wien (OTS) - UNICEF Österreich und die asylkoordination österreich präsentierten heute ihre gemeinsame Studie DREIMAL IN DER WOCHE WEINEN, VIERMAL IN DER WOCHE GLÜCKLICH SEIN. Zur kinderrechtlichen Situation begleiteter Kinderflüchtlinge und ihrer Familien. Begleitete Kinderflüchtlinge werden in Österreich statistisch nur als Teil der Gesamtmenge der Asylsuchenden gesehen – anonym und ohne spezielle Bedürfnisse. Die vorliegende Studie nimmt erstmals diese bislang kaum beachteten Kinder in den Fokus und macht ihre Stimmen hörbar.

Heute präsentierten UNICEF Österreich und die asylkoordination österreich diese Studie im Presseclub Concordia. Neben der Zusammenfassung durch die drei Autorinnen Andrea Fritsche (UNICEF Österreich), Katharina Glawischnig (asylkoordination österreich) und Lisa Wolfsegger (asylkoordination österreich) kommentierten auch ExpertInnen aus der Praxis (Psychotherapie, Sozialberatung und Schule) das Studienergebnis. Kinderflüchtlinge und ihre Familien sind zwar mit den selben Herausforderungen wie andere Flüchtlinge konfrontiert: Armutsgefährdung, Exklusion, sozioökonomische und soziale Benachteiligung. Spezifisch für begleitete Kinderflüchtlinge und ihre Familien sind allerdings Probleme mit Bildung und Gesundheit so wie die sehr belastende Verantwortung, die Kinder in den Flüchtlingsfamilien übernehmen müssen (Stichwort: Parentifizierung). Das Kindeswohl steht bei Betreuung und Asylverfahren, trotz erkennbarer Bemühungen, nicht immer im Mittelpunkt. Insofern wurden klare Defizite in der Umsetzung der Kinderrechtskonvention sichtbar.

Anonym und ohne spezielle Bedürfnisse

Großteil der Kinderflüchtlinge kommt mit ihren Familien

Aufmerksamkeit bekamen bisher medial nur Einzelschicksale von begleiteten Kinderflüchtlingen. Die präsentierte Studie stellt einen systematischen, analytisch fundierten Blick auf begleitete Kinderflüchtlinge und ihre Familien ...
Quelle: OTS0056, 9. Okt. 2019, 10:11

Zitat: noe.orf.at 07.10.2019

"Im Rehazentrum Felbring in Muthmannsdorf (Bezirk Wiener Neustadt) setzt man jetzt auf eine neue Form der Behandlung: Die psycho-kardiologische Rehabilitation für Menschen, die nach Herzerkrankungen unter seelischen Belastungen leiden. Nun startete ein Pilotprojekt. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: noe.orf.at 07.10.2019

Wien (OTS) - Der neue Ärztliche Leiter des sowhat. Kompetenzzentrum für Menschen mit Essstörungen, Dr. Christof Argeny, will mit seinem multiprofessionellen Team ein Tabu brechen und das Thema Essstörungen stärker sichtbar machen. Dr. Christof Argeny (55) ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapeut und erfahrener Profi für Essstörungen. Zuvor arbeitete er auf der III. Medizinischen Abteilung für Innere Medizin und Psychosomatik im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien. Als Ärztlicher Leiter ist er für alle drei Standorte – Wien, St. Pölten und Mödling – des kassenfinanzierten Therapieprogramms für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren mit Essstörungen verantwortlich.

Noch immer zählen Essstörungen zu jenen Erkrankungen, die von Betroffenen aus Angst und Scham sogar vor den engsten Vertrauten verheimlicht werden. Jahrelang wissen oft nicht einmal Eltern, Lebenspartner oder die engsten Freunde Bescheid. „"Es ist wichtig, Essstörungen so früh wie möglich zu erkennen – je früher eine Essstörung behandelt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Deshalb müssen wir öffentlich über das Thema sprechen und so Betroffenen die Scham über ihre Erkrankung nehmen",“ sagt Dr. Christof Argeny. Mit neuen Ideen und kassenfinanzierten Therapieprogrammen ist sowhat. seit vielen Jahren kompetenter Partner für Patientinnen und Patienten sowie Angehörige, Expertinnen und Experten.

Neu im Team sind auch der stellvertretende Ärztliche Leiter Dr. Philipp Werner, Facharzt für Psychiatrie, psychotherapeutische Medizin und Psychotherapeut, der zuvor auf der Abteilung für Psychiatrie im Sozialmedizinischen Zentrum Süd – Kaiser-Franz-Josef-Spital tätig war und
Mag.a Maria Gabriela Vogelsinger-Koczera, Leiterin der klinischen Psychologie und Psychotherapie.

Jede 15. Frau betroffen

Mag.a Vogelsinger-Koczera hat umfassende Erfahrung als Psychotherapeutin für Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Sie arbeitete unter anderem im Hilfswerk Niederösterreich, beim NÖ Krisentelefon, ...
Quelle: OTS0105, 17. Sep. 2019, 11:21

"[...] Bereits in der zweiten Auflage ist der Gesundheitsratgeber der Stadt Linz erschienen. 5.000 Exemplare des aktualisierten Nachschlagewerks sind kostenlos in den Rathäusern, Volkshäusern, Seniorenzentren, Spitälern, in der Gebietskrankenkasse und bei der Gesundheitseinrichtung Proges erhältlich. [...]"

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: Newsletter - Neues aus Linz vom 11.09.2019

Notwendige Behandlungen müssen für alle Kinder rasch und kostenfrei zugänglich sein!

Wien (OTS) - Es ist hoch an der Zeit, eines der beschämendsten Kapitel in der Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen dauerhaft und vollständig zu beenden: mindestens 70.000 Kinder und Jugendliche (nach anderen Berechnungen bis zu 150.000) erhalten in Österreich nach wie vor nicht die Therapien, die sie für ihre Entwicklung brauchen würden.

Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und Psychotherapie sind Pflichtleistungen der Krankenkassen, die laut Sozialversicherungsgesetz allen Versicherten kostenfrei zustehen. Ungeachtet dessen schafft es das österreichische Kassensystem, Kinder und Jugendliche in verschiedene Klassen zu trennen: je nach Wohnort und Versicherung werden die Behandlungen manchen Kindern zur Gänze finanziert, den meisten aber nicht. In Wien bestehen beispielsweise 1-2 Jahre Wartezeit oder Aufnahmesperren für kostenfreie Therapien. Hohe Zuzahlungen im Wahlbereich sind für viele Eltern nicht leistbar, Kindern werden notwendige Therapien und damit die Chancen auf eine gesunde Entwicklung vorenthalten.

Diese Ungleichbehandlung und ihre Folgen sind durch zahlreiche Studien und valide Daten belegt und mittlerweile allen Verantwortungsträgern bekannt; zu entscheidenden Verbesserungen konnte man sich bisher aber trotzdem nicht durchringen. Dabei bräuchte es dazu nicht mehr als ein klein wenig guten politischen Willen – und gar nicht so viel finanzielle Mittel.

Die „Politische Kindermedizin“ nimmt die anstehenden NR-Wahlen zum Anlass, alle wahlwerbenden Parteien nachdrücklich daran zu erinnern, dass Österreich seinen Kindern und Jugendlichen seit Jahrzehnten etwas schuldig ist: die Umsetzung des gesetzlich vorgeschriebenen Rechts auf diese Behandlungen zur Erlangung einer bestmöglichen Entwicklung. Die geplante Zusammenlegung der Gebietskrankenkassen zu einer Gesundheitskasse böte die Gelegenheit, bestehende massive Versorgungsmängel und -unterschiede österreichweit zu beseitigen. ...
Quelle: OTS0026, 3. Sep. 2019, 09:00

Zitat: www.tips.at 29.08.2019 18:20 Uhr

"HASLACH. Mit einem Gesundheitstag startet das neue Modellprojekt „GES.UND“ von Proges und dem Haslacher Gesundheitszentrum „Hausarztmedizin Plus“ [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: www.tips.at 29.08.2019 18:20 Uhr

"Einreichungen bis 31. August 2019 möglich

Am 8. Oktober 2019 wird im Rahmen der Jubiläumsfeier anlässlich „40 Jahre PSD“ (Psychosoziale Dienste Wien) zum dritten Mal der Stephan-Rudas-Preis in den drei unten genannten Kategorien (Print-Medien, Online-Berichterstattung von Printmedien; Onlinemedien/Info-Websites, Blog-Beiträge, Social Media und Hörfunk/TV) für fundierte Berichterstattung über psychische Erkrankungen verliehen. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: wien.at Rathauskorrespondenz, Magistrat der Stadt Wien, MA53 - Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien 26. Juni 2019

Zitat: kurier.at 11.06.2019

"Mit Gebeten und Gesprächen sollen Schwule heterosexuell gemacht werden. Damit könnte bald Schluss sein. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: kurier.at 11.06.2019

Zitat: kathpress.at 03.06.2019

"[...] Wien, 03.06.2019 (KAP) Eine interdisziplinäre Fachtagung über Sexualität und Sexualverbrechen, bei der auch der kirchliche Missbrauch zur Sprache kommt, findet demnächst in Wien statt [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: kathpress.at 03.06.2019

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