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Wien (OTS) - Kautraining, OP Besichtigung oder Fettleber-Messung stehen beim Aktionstag im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien im sechsten Bezirk am Programm. Im Adipositas-Zentrum finden krankhaft übergewichtige Menschen ein in Österreich einzigartig breites Aufklärungs-, Therapie- und Nachsorgeangebot bei Adipositas ab BMI 30. Zudem ist das gesamte Krankenhaus auf die Bedürfnisse adipöser Menschen ausgerichtet – von den Toiletten und Sitzgelegenheiten bis zum OP Tisch. Beim „Adipositas Aktionstag Wien“ am Mittwoch, 16. Mai 2018 um 16 Uhr können sich Interessierte und Betroffene im Rahmen des „European Obesity Day“ informieren, Gesundheitschecks durchführen und sich das spezialisierte Krankenhaus in der Stumpergasse 13 im 6. Bezirk genau ansehen. Mehr Infos und Anmeldung unter www.bhswien.at

Rund 1.600 Mal wurden im vergangenen Jahr die Adipositas Spezialambulanzen im Adipositas-Zentrum Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien aufgesucht, rund 800 Mal die Diagnose Adipositas gestellt. "„Unser Zentrum ist mit einem sehr breiten Therapieangebot auf Adipositas spezialisiert“", betont OA Dr. Georg Tentschert, Leiter des Adipositas-Zentrums im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien, ein Unternehmen der Vinzenz Gruppe. Neben der neuen konservativen Coping School und der konservativen Adipositas Ambulanz hat die bariatrische Chirurgie einen besonderen Stellenwert im Adipositas-Zentrum. „Für Patientinnen und Patienten ab BMI 40 ist eine Operation eine besonders wirksame Therapieoption“, unterstreicht Zentrumsleiter Tentschert, „besonders Menschen bei denen bereits Zusatzerkrankungen wie Diabetes oder eine Fettleber bestehen, können von einer Operation profitieren.“

Fettleber im Vormarsch

"„Die Adipositas bzw. das metabolische Syndrom manifestieren sich immer stärker in einer Erkrankung der Leber. Beinahe alle von Adipositas Betroffenen haben auch erhöhte Leberwerte und eine Fettleber“", erklärt Primarius Dr. Franz Pfeffel, Leiter der Hepatologie und Gastroenterologie im Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien. ...
Quelle: OTS0014, 8. Mai 2018, 08:45

Wenn bei schwer übergewichtigen Patienten weder Ernährungsumstellung noch Bewegung zur Gewichtabnahme führen, kann eine Operation sinnvoll sein.

Wien (OTS) - Für den langfristigen Erfolg ist vor allem die Qualität der Behandlung entscheidend und wie umfassend Patienten vor und nach der Operation begleitet werden. Das Adipositas-Zentrum des Göttlicher Heiland Krankenhauses ist das erste in Österreich, das von der internationalen Zertifizierungsgesellschaft IFSO ausgezeichnet wurde.
D.h. Patienten werden hier nach den höchsten Qualitätsstandards behandelt.

Die International Federation for the Surgery of Obesity and Metabolic Disorders (IFSO – www.ifso.com) ist der Internationale Zusammenschluss aller nationalen Gesellschaften für Adipositaschirurgie. Ihr Ziel ist, ein hohes und mit dem wissenschaftlichen Fortschritt wachsendes Behandlungsniveau zu gewährleisten. „Wir haben uns entschlossen, diese internationalen Standards in unserem Adipositas-Zentrum umzusetzen und uns zertifizieren zu lassen. Denn wenn die bestmögliche Behandlung geboten wird, kommt dies letztendlich jedem einzelnen Patienten zu Gute“, ist OÄ Dr. Brigitte Obermayer, Chirurgin und Leiterin des Adipositas-Zentrums, überzeugt.

Die unabhängigen Auditoren der IFSO überprüfen für die Zertifizierung alle Strukturen, Prozesse und die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team, bestehend aus Experten der Chirurgie, Anästhesie, Pflege, Ernährungsberatung und Psychotherapie. OÄ Dr. Obermayer: „Wichtig ist die lückenlose Dokumentation der im Schnitt 120 operierten Patienten im Jahr. Die Ergebnisse, d.h. der Erfolg der Operationen müssen den hohen Anforderungen der IFSO entsprechen.
Selbstverständlich muss auch die Ausstattung in allen beteiligten Bereichen an stark übergewichtige Patientinnen und Patienten angepasst sein.“

Chirurgischer Eingriff

Im Adipositas-Zentrum des Göttlicher Heiland Krankenhauses werden alle gängigen Methoden der Adipositas-Chirurgie angeboten. Dabei ...
Quelle: OTS0094, 28. Sep. 2017, 10:40

"Bereits jedes fünfte Kind ist in Österreich ist übergewichtig. Der Bericht „Adipositas und Essstörungen im Brennpunkt“ richtet sich an all jene, die ein gesundes Erwachsenwerden und somit die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen maßgeblich mitgestalten. Er wurde auf Einladung des Wiener Programms für Frauengesundheit von Expertinnen und Experten der verschiedensten Disziplinen erarbeitet. [...]"

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Quelle: Newsletter des Wr. Programms für Frauengesundheit 26.02.2016

"Katharina Grubers Dokumentarfilm „Körpergeschichten“ konfrontiert mit der persönlichen Seite von Adipositas: Vier betroffene Frauen geben Einblick in ihre Erfahrungen.

Koerpergeschichten_FIlmplakatRivka, Uschi, Martina, Simone: Vier Frauen, vier Lebensgeschichten, die eine gemeinsame Erfahrung eint, nämlich stark übergewichtig zu sein. Drei der vier haben es geschafft, die Last des hohen Gewichts loszuwerden und zwischen 20 bis 60 Kilo abzunehmen. Die Vierte wehrt sich gegen boshaften Bemerkungen über ihre Leibesfülle und berichtet von zahlreichen Diätversuchen, die im Jojo-Effekt endeten. Sie beschreibt „das Gefühl eingesperrt zu sein in mir wie in einem Panzer“.
[...]
Der Dokumentarfilm „Körpergeschichten. Vier Frauen – vier Wege“ (D), Regie: Katharina Gruber, Produktion: Lebenskünstlerinnen e.V., ist als DVD erhältlich bei:

Lebenskünstlerinnen .e.V. – Frauen in Kultur, Film und Bildung.

Tel. 0049-761-33676

Web: www.lebenskuenstlerinnen.de"

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Quelle: MA 15 Frauengesundheit Newsletter Ausgabe Nr. 31

"[...] Bei der bereits zum dritten Mal stattgefundenen Veranstaltung wurde einmal mehr auf die Wichtigkeit von gesunder Ernährung verbunden mit körperlicher Aktivität hingewiesen. "Menschen aus sozial benachteiligten Gruppen sind besonders stark von Übergewicht und Adipositas betroffen und das führt wiederum zur Verschärfung gesundheitlicher Ungleichheiten. Die Zahl der Menschen, die an Gewichtsproblemen leiden, hat in den letzten Jahren fast in allen Industrienationen zugenommen. Nicht nur Erwachsene sind davon betroffen. Bereits 1/5 aller Kinder leiden an Übergewicht und Adipositas. Und die Anzahl wächst ständig. Oft stehen dabei psychische Ursachen im Vordergrund [...]"

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Quelle: Rathauskorrespondenz vom 22.06.2012

"Die Dritte Präsidentin des Wiener Landtags, Marianne Klicka, eröffnete vergangenen Montag gemeinsam mit der ärztlichen Direktorin des SMZ-Süd Frau Dr.in Margit Endler das 1. Vernetzungstreffen zum Thema Übergewicht und Adipositas. Die Vernetzung findet im Rahmen des Projektes "rundum gsund" – Gesundheitsförderung bei Adipositas statt. Dieses Kooperationsprojekt der Frauengesundheitszentren FEM und FEM Süd sowie des Männergesundheitszentrums MEN wird von der Wiener Gesundheitsförderung (WiG) und dem Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) unterstützt und in Kooperation mit dem ASKÖ Wien und dem Wiener Programm für Frauengesundheit umgesetzt. Das gesellschaftliche bzw. wirtschaftliche Interesse im Kontext von zunehmendem Übergewicht in der Bevölkerung zu problematisieren, wird dabei als sehr wichtig erachtet. Eingeladen wurden alle "Player" sowohl professionelle, aber auch Betroffene, die zum inhaltlichen Austausch und zur Entwicklung von Strategien im Kampf gegen Übergewicht und dessen Folgeerkrankungen beitragen wollen und können. [...]"

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Quelle: Rathauskorrespondenz vom 09.12.2011

"In Großbritannien muss der Kosmetikkonzern L'Oreal seine Werbekampagne mit retouchierten Bildern einstellen. Die Schauspielerin Julia Roberts und das Model Christy Turlington wurden durch Fotobearbeitung derart unrealistisch "schön" dargestellt, dass selbst die britische Advertising Standards Authority (ASA) die Bilder der Kampagne als irreführend bezeichnet.

Das Wiener Programm für Frauengesundheit begrüßt diese Entscheidung auch aus gesundheitlicher Perspektive. Geschönte und digital bearbeitete Bilder schaffen irreale Vorstellungen und unerreichbare Ideale in den Köpfen von jungen Frauen, Mädchen, Burschen und Männern. Unrealistische Abbildungen führen zu einer Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen und das wiederum zu einem negativen Körperbild und geringem Selbstwert. Psychische Erkrankungen wie Essstörungen und Depressionen können die Folge sein.

Digital retouchierte Bilder sind nicht als unschuldige Praxis anzusehen, sondern als Risikofaktoren für mögliche psychische Erkrankungen.

Wir begrüßen den Stopp der Kampagne als sehr guten Schritt in die richtige Richtung und sehen diese Entscheidung als einen guten Anfang und positives Beispiel, Bewusstsein für die gesundheitliche Problematik von retouchierten, irrealen Bildern zu schaffen.

Wir hoffen, dass diese Entscheidung auch zu einem Umdenken bei österreichischen WerberInnen und Marketingverantwortlichen führt, kreative Werbung ohne digital geschönte Bilder zu schaffen.

Eine Stellungnahme des Wiener Programms für Frauengesundheit (Leiterin ao. Univ. Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger, Frauengesundheitsbeauftragte der Stadt Wien) im Konsens mit (in alphabetischer Reihenfolge):

* Mag.a Maria Bernhart, Stellvertretende Leitung des Frauengesundheitszentrum FEM
* Christine Bischof, Leiterin der Hotline für Essstörungen in der Wiener Gesundheitsförderung
* Elisabeth Jäger, Präsidentin der Österreichischen Adipositas-Selbsthilfegruppen
* Mag.a Rahel Jahoda, Psychotherapeutische ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 29.07.2011

Bereits zum elften Mal finden am kommenden Wochenende, dem 20. und 21. November, im Rathaus die Wiener Frauengesundheitstage "fem vital" statt. Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely und die Wiener Frauengesundheitsbeauftragte Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger präsentierten heute, Donnerstag, bei einem Medienfrühstück das vielfältige Programm der Wiener Frauengesundheitstage 2010. Auf der "fem vital" können sich Frauen aller Altersgruppen umfangreich zu gesundheitsspezifischen Frauenthemen bei freiem Eintritt informieren.

"Die Wiener Frauengesundheitstage sind ein besonders sichtbares und von tausenden Frauen begeistert aufgenommenes Projekt. Mit maßgeschneiderten Gesundheitsangeboten für Frauen erreicht die Stadt Wien gezielt eine große Gruppe ihrer Bewohnerinnen", betonte Stadträtin Wehsely. Dabei wird neben der Gender-Sensibilität auch ganz besonders auf die sozialen Komponenten von Gesundheit und Krankheit geachtet: "Frauengesundheit geht für uns weit über das medizinische Verständnis hinaus, die Arbeits- und Lebensbedingungen von Frauen sind Teil unseres Gesundheitsbegriffs. Denn Gesundheit braucht auch Chancengleichheit. Denn Benachteiligungen in der Arbeit und im Alltag wirken sich auch negativ auf ihren Gesundheitsstatus aus."

Gesundheit und Krankheit haben geschlechtsspezifische Aspekte

"Es ist wissenschaftlich belegt, dass Gesundheit und Krankheit auch Geschlechts-spezifische Aspekte haben. Frauen haben andere Krankheiten als Männer, sie sind von bestimmten Krankheiten häufiger betroffen, und sie haben oft auch andere Symptome als Männer. Gleichzeitig sind sie unterschiedlichen psychosozialen Belastungen ausgesetzt", so Wimmer-Puchinger. Einige Beispiele für geschlechtsspezifische Unterschiede in der Medizin: 16 bis 20 Prozent der Frauen haben Migräne, jedoch nur sechs bis acht Prozent der Männer. Frauen leiden häufiger unter chronischen Schmerzen wie Spannungskopfschmerz (1,5:1) oder Rückenschmerzen (1,5:1). Bei ...
Quelle: www.femvital.at/presse/2010_11_18_FemVital.html

Internationaler Kongress über Gewicht und Körperbilder zwischen Gesundheit, Gesellschaftspolitik und Wirtschaftsinteressen

Immer mehr Menschen leiden an als ungesund bewertetem Übergewicht: Nur knapp 40 Prozent der Männer und 42 Prozent der Frauen gelten hierzulande laut Adipositasbericht als "normalgewichtig". Und erst kürzlich schlugen Wiener ForscherInnen Alarm: In den vergangenen vier Jahren sei die Anzahl der übergewichtigen Zehn- bis Zwölfjährigen um 20 Prozent gestiegen.

Der häufig konstatierten "Adipositas-Epidemie" steht eine große Unzufriedenheit mit dem eigenen Aussehen gegenüber: Fast 90 Prozent der Frauen und Mädchen sind aktuellen Untersuchungen zufolge mit ihrem Körper unglücklich, bei 60 Prozent von ihnen geht es dabei um Frustration mit dem eigenen Gewicht. Warum der Kampf um den gesunden und schönen Körper immer mehr zum gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Problem wird und wie PolitikerInnen und Gesundheits-ExpertInnen dem entgegentreten können, diskutieren ExpertInnen auf einer internationalen Fachtagung in Wien. [...]

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 27.09.2010

Adipositas ist eine Krankheit und braucht gesamtgesellschaftlichen Lösungsansatz

Meldungen aus Großbritannien sorgen auch in Österreich für heftige Diskussionen: Das britische Gesundheitsministerium möchte, dass ÄrztInnen Menschen mit Adipositas zukünftig als "fett" bezeichnen, um sie zum Abnehmen zu motivieren. Diese Stigmatisierung und Diskriminierung ist klar abzulehnen.
Schon jetzt ist die Diskriminierung und Stigmatisierung adipöser Menschen massiv: Studien zeigen, dass sie zu den am stärksten diskriminierten Gruppen in unserer Gesellschaft gehören. Sie werden bei der Jobsuche von PersonalistInnen überdurchschnittlich häufiger abgelehnt, haben weniger Freunde, bekommen schwerer einen Partner/eine Partnerin. Kinder mit großem Übergewicht werden bereits im Kindergarten gehänselt, ihre Lebensqualität liegt - Studien zufolge - hinter jener von Kindern, die an Krebs erkrankt sind.

Diskriminierung verschlimmert das Problem

Adipositas ist laut WHO eine chronische Erkrankung mit einer komplexen Ätiologie und erfordert einen umfassenden Behandlungsansatz. Das Vorhaben, chronisch kranken Menschen durch eine weitere Diskriminierung als "Fette" "helfen" zu wollen, ist ethisch extrem fragwürdig. Es gemahnt an Zeiten, in denen man Alkoholkranke als SäuferInnen, psychiatrische PatientInnen als IdiotInnen und behinderte Menschen als Krüppel bezeichnete.
Der in Großbritannien vorgeschlagene "Behandlungsansatz durch soziale Ächtung" widerspricht jeder wissenschaftlichen Erkenntnis. Es gibt keinerlei wissenschaftliche Evidenz dafür, dass Stigmatisierung und Diskriminierung bei adipösen Personen zu einer dauerhaften Gewichtsabnahme führen. Im Gegenteil, der psychische Druck auf die Betroffenen wird erhöht und die Betroffenen versuchen immer angestrengter mit Hilfe von unadäquaten und gesundheitsschädlichen Maßnahmen, wie Diäten und ungesundem Essverhalten, Einfluss auf ihr Gewicht zu nehmen. Und das führt nicht nur zu weiterem Übergewicht durch den unvermeidbaren Jojo-Effekt, sondern bahnt nicht selten auch den Weg zu manifesten Essstörungen. ...
Quelle: Rathauskorrespondenz vom 19.08.2010


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