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Wien (OTS) - Steigende Umsatzzahlen sind in marktorientierten Unternehmen im Normalfall ein Anlass zur Freude. Schwabe Austria zeigt sich hingegen trotz zunehmender Verkaufszahlen auch besorgt – denn es sind vor allem pflanzliche Präparate im Bereich der mentalen Gesundheit, die derzeit ein erstaunlich großes Absatzplus verursachen. „Wir sind alarmiert“, heißt es von Unternehmensseite. Schwabe Austria setzt daher rasche Handlungen im Bereich der Prävention und erweitert sein Gesundheitsnetzwerk um eine Partnerschaft mit der Vereinigung Österreichischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten VÖPP.

Auch wenn sich Konzernchefs ansonsten über gesteigerte Verkaufszahlen ausschließlich freuen, so geht diese Freude derzeit beim Phytotherapie-Experten Schwabe Austria mit besorgtem Bewusstsein einher: „Ganz allgemein sind die Verkäufe für frei erhältliche Beruhigungsmittel in den vergangenen Monaten gestiegen. Wir bemerken das vor allem bei unserem pflanzlichen Beruhigungs- und Einschlafmittel Passedan®. Die Absatzzahlen haben sich dieses Jahr so deutlich erhöht, wie wir es nie erwartet hätten“, sagt dazu Schwabe Austria Geschäftsführer Dr. Fritz Gamerith, der sich darüber gesellschafts- und gesundheitspolitisch alarmiert zeigt: „Es macht sichtbar, dass die aktuelle Corona-Situation für viele Menschen absolut nicht leicht auszuhalten ist und dass die Unruhe sowie Angespanntheit in der Gesellschaft deutlich zunimmt.“

Pandemie führt zu Vermeidung: Verstärker der Angst

Was beim Hersteller pflanzlicher Arzneimittel im Produktabsatz beobachtet wird, können PsychotherapeutInnen wiederum in ihren Praxen Tag für Tag erleben: „Es ist definitiv so, dass die Pandemie und die damit verbundenen Konsequenzen bei der überwiegenden Mehrheit meiner PatientInnen und Patienten den Leidensdruck verschlimmert haben“, bestätigt Simon Zehetner von der VÖPP, der Vereinigung Österreichischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, den Grund zur Sorge. Vor allem, Depressionen ...
Quelle: OTS0031, 9. Dez. 2020, 09:00

Gesundheit ganzheitlich betrachten und Kontakteinschränkungen weiter lockern

Wien (OTS) - „Covid-19-Infektionen eindämmen war wichtig und richtig, aber es gibt ein ethisches Dilemma: Isolation schützt und schadet gleichzeitig“, betont Diakonie Direktorin Maria Katharina Moser bei einer Pressekonferenz anlässlich der Präsentation der Studie der Gesundheit Österreich zu Alten und Pflegeheimen heute im Sozialministerium.

Die Diakonie berichtet über die problematischen Folgen der Isolation: Angehörige nicht sehen zu können, verletzt die Seele. Menschen mit Demenz oder auch Menschen mit intellektuellen Behinderungen können oft nicht verstehen, was da jetzt los ist. Sie werden verwirrter, Aggressionen und herausforderndes Verhalten steigen, was wiederum medikamentöse Interventionen nach sich ziehen kann. „Verstärkte persönliche Zuwendung, die helfen würde, ist bei Kontakteinschränkungen nicht möglich. Keine Physiotherapie, keine Ergotherapie, keine Psychotherapie – der Gesundheitszustand verschlechtert sich“, erklärt die Diakonie Direktorin.

Diakonie fordert Studie zu Langzeitfolgen von Isolationsmaßnahmen
„Wir brauchen deshalb dringend eine Studie zu Langzeitfolgen von Kontakteinschränkungs- und Isolationsmaßnahmen für die körperliche und seelische Gesundheit“, fordert die Diakonie Direktorin.

Denn jetzt in der Phase der Lockerungen müssen wir abwägen und uns fragen: Was ist verhältnismäßig? Welche problematischen Nebenfolgen kann ich in Kauf nehmen? Und dazu müssen wir natürlich auch die Folgen kennen. Und ein Problem bei Corona war und ist: „Wir wissen zu wenig über das neuartige Virus, das uns mit einer bis dato unbekannten Situation konfrontiert“, so Moser.

Pflege ist mehr als „warm, satt, sauber“

Die Diakonie sieht auch problematische Auswirkungen der Corona-Krise auf den Zugang zu Pflege. In den letzten 30 Jahren hat sich ein Perspektivenwechsel vollzogen. Die Medizin ist nicht mehr die alleinige Leitwissenschaft für die Pflege. ...
Quelle: OTS0084, 9. Juni 2020, 10:55

Zitat: meinbezirk.at 24. April 2019, 08:43 Uhr

"LEIBNITZ. Der Steirische Landesverband für Psychotherapie (STLP) mit Bezirkskoordinatorin Mag.a Karin Handler und Vorstandsmitglied Nadine Wagner-Rumpf hat gemeinsam mit Mag.a Claudia Knopper und Vesna Still vom Verein „SALZ Steirische Alzheimerhilfe“ eine Fortbildung zum Thema Demenz abgehalten. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: meinbezirk.at 24. April 2019, 08:43 Uhr

Zitat: wienerzeitung.at 06.11.2018

"Künstliche Intelligenz könnte in der Frühdiagnose von Alzheimer künftig eine Rolle spielen. [...]"

Den gesamten Artikel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: ...
Quelle: wienerzeitung.at 06.11.2018

Bessere Behandlung durch stärkere Vernetzung der Angebote

St. Pölten (OTS/NLK) - Die NÖ Psychiatrie-Koordinationsstelle beim NÖGUS (NÖ Gesundheits- und Sozialfonds) veranstaltete am 4. Oktober das erste Psychiatrie-Netzwerktreffen im Bezirk Mistelbach. Rund 80 Experten aus den Bereichen der Psychiatrie, Psychotherapie, Psychologie, Pflege, Therapie und Soziales nahmen an der Tagung im Landesklinikum Mistelbach teil. Im Zentrum stand die bessere Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen den Professionisten im Bezirk Mistelbach.

„Menschen brauchen in herausfordernden Lebenssituationen professionelle Unterstützung. Wir haben dafür im Weinviertel ein ausgezeichnetes Angebot und mit dem Psychiatrie-Netzwerk Mistelbach bauen wir die Qualität weiter aus. Ich bin sicher, dass dieses Netzwerk Vorbild für andere Bezirke wird“, würdigte Weinviertel-Nationalratsabgeordnete Eva-Maria Himmelbauer das neue Psychiatrie-Netzwerk.

„Unser Ziel ist es, Psychiatrie-Netzwerke in ganz Niederösterreich noch weiter ausbauen. Je stärker die Vernetzung der Hilfeleistungen, umso besser die Versorgung. Das trägt dazu bei, dass Betroffene und deren Familien, die bestmögliche Behandlung und Betreuung frühzeitig, wohnortnah und professionell bekommen“, betonte Dr. Andreas Schneider, Leiter der NÖ Psychiatrie-Koordinationsstelle beim NÖGUS.

Initiator des Psychiatrie-Netzwerks Weinviertel und Leiter der Sozialpsychiatrischen Abteilung im Landesklinikum Hollabrunn Prim. Dr. Wolfgang Grill will zukünftig die Nahtstellen zwischen den Anbietern stärken: „Im Psychiatrie-Netzwerk Mistelbach haben Experten die Möglichkeit sich gegenseitig zu unterstützen, die Angebote der Netzwerkpartner im Bezirk kennenzulernen sowie sich über aktuelle Themen und Bedarfe auszutauschen.“

Jeder vierte Niederösterreicher benötigt im Laufe seines Lebens Unterstützung auf Grund einer belastenden Lebenssituation, z.B. Angst, Demenz, Depression, Sucht, Familienprobleme, Gewalterlebnisse. Psychische ...
Quelle: OTS0025, 5. Okt. 2018, 09:11

Stadträtin Sandra Frauenberger und Bezirksvorsteher Franz Prokop eröffnen Woche im Zeichen der seelischen Gesundheit in Ottakring

Wien (OTS) -

Unsere Seele wichtig nehmen – was heißt das eigentlich? Was können wir tun, damit es unserer Seele gut geht? Und wohin können wir uns wenden, wenn wir Hilfe brauchen? Antworten auf diese Fragen bietet die Woche der Seelischen Gesundheit von 12. bis 16. März 2018 in Ottakring.

Den Startschuss gaben am Montag, 12. März 2018, Stadträtin Sandra Frauenberger und Bezirksvorsteher Franz Prokop. Für Frauenberger steht fest: „Es gibt keine Gesundheit ohne seelische Gesundheit. Daher gibt es in Wien zahlreiche Einrichtungen, in denen Betroffene zu den verschiedensten Problemen oder auch Erkrankungen beraten und betreut werden.“

Organisationen und Vereine aus Ottakring stellen in den nächsten Tagen ihr umfangreiches Angebot zu Themen rund um Psychotherapie, Stressprophylaxe, Demenz und Resilienz vor. Praktische Tipps und Lebenshilfe stehen dabei im Mittelpunkt. So erwartet die TeilnehmerInnen ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Präsentationen und gemeinsamen Aktivitäten wie Tai Chi und Nordic Walking zur Entspannung. „Es freut mich, dass so viele Einrichtungen aus dem Bezirk mitmachen und ihre Unterstützungs- und Beratungsangebote präsentieren. Denn so erfahren die Bewohnerinnen und Bewohner von Ottakring, wo sie in schwierigen Lebensphasen Unterstützung bekommen“, so Bezirksvorsteher Franz Prokop.

Für Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung, trägt das seelische Wohlbefinden maßgeblich zu unserer Gesundheit bei: „Daher ist es gut zu wissen, wie wir mit den täglichen Herausforderungen im Job und im Privatleben umgehen können, um unsere innere Balance zu halten.“

Das vollständige Programm zur Woche der Seelischen Gesundheit und Informationen zum „Gesunden Ottakring“ sind online abrufbar unter www.gesundesottakring.at.

Gesundes Ottakring

„Gesundes Ottakring“ wird im Rahmen des Programms „Gesunde Bezirke“ der Wiener Gesundheitsförderung umgesetzt. ...
Quelle: OTS0056, 14. März 2018, 10:18

TGKK und ihre Partner präsentieren "Tiroler Modell"

Innsbruck/Alpbach (OTS) - Seit 2014 treibt die TGKK mit ihren regionalen Partnern den Ausbau der psychotherapeutischen Versorgung in Tirol voran. Der qualitative und quantitative Ausbau steht dabei im Vordergrund sowie ein möglichst niederschwelliger, einfacher Zugang zu den Angeboten. Gemeinsam mit dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherung, dem Tiroler Landesverband für Psychotherapie sowie der Gesellschaft für psychotherapeutische Versorgung Tirols wurde eine erste Bilanz gezogen, aktuelle Maßnahmen veranschaulicht und die Entwicklung für die kommenden Jahre präsentiert.

Gemeinsam für mehr psychische Gesundheit

Unsere Gesellschaft befindet sich im ständigen Wandel, psychische Erkrankungen in der Bevölkerung nehmen zu. Das Spektrum dieser Erkrankungen reicht dabei von depressiven Störungen, Angststörungen, Psychosen, Ess-Störungen, Suchterkrankungen bis hin zu Demenz. Dr. Alexander Biach, Vorsitzender des Verbandsvorstands im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherung veranschaulicht den Bedarf:
"Eine Ist-Analyse der Sozialversicherung zur Situation der Versorgung psychisch kranker Menschen in Österreich im Jahr 2011 zeigt auf, dass 900.000 Österreicher und Österreicherinnen im Laufe eines Jahres von einer psychischen Erkrankung betroffen sind."
Darauf reagiert nun die Tiroler Gebietskrankenkasse – Obmann Werner Salzburger appelliert: "Der TGKK ist die psychische Gesundheit ein zentrales Anliegen. Ein niederschwelliger, möglichst wohnortnaher Zugang für Betroffene kann bei sich anbahnenden psychischen Problemen die Entwicklung zu schweren psychischen Störungen verhindern helfen."

Das „Tiroler Modell“ – eine Erfolgsgeschichte

Das Tiroler Modell startete bereits 1994 als Pilotprojekt. Das Ziel:
die Bereitstellung und Sicherstellung von psychotherapeutischer Behandlung in Tirol durch Mitglieder des Vereins Tiroler Landesverband für Psychotherapie (TLP) in freiberuflicher Tätigkeit. ...
Quelle: OTS0013, 5. Sep. 2017, 09:00

"Wien (OTS) - "Niemand ist davor gefeit, im Laufe des Lebens eine psychische Krise zu durchleben. Auch nicht davor, von einer psychischen Erkrankung betroffen zu werden. Aber immer noch ist es ein Stigma, keine sogenannte" robuste psychische Konstitution" zu haben. Umso wichtiger ist es, einen breitflächigen Versorgungsplan der psychiatrisch-psychosomatischen Betreuung und Behandlung auszurollen" sagt Birgit Meinhard-Schiebel, Gesundheitssprecherin der Grünen Wien.

Wie im gesamten Gesundheitsbereich nimmt die Bedeutung von Behandlung und Betreuung nahe an den Betroffenen zu. „Statt Krankenhausaufenthalten sind tagesklinische Angebote, multidisziplinäre Ambulatorien und Liasondienste Zielsetzungen, die eine breitflächige Versorgung ermöglichen. Auch geflüchtete Menschen müssen - vor allem bei Traumatisierungssymptomen - Zugang zur psychiatrischen, psychosozialen Betreuung haben. Dies ist ein wichtiger Teil der Integration“, so Meinhard-Schiebel.

Demenzerkrankungen sind psychisch belastend, auch für die pflegenden Angehörige. Psychologische Betreuung und Begleitung sind eine Möglichkeit, psychische Folgeerkrankungen im Ansatz zu erkennen und Hilfe anzubieten.

„Kinder und Jugendliche sollen, wo immer es möglich ist, vor Krankenhausaufenthalten in der Psychiatrie bewahrt werden, sondern in offenen, niederschwelligen Einrichtungen mit einem multiprofessionellen Team betreut werden. Der Psychiatrisch-Psychosomatische Versorgungsplan des Psychosozialen Dienstes Wien ist ein Vorzeigemodell, der einen weiteren wichtigen Schritt in der Psychiatriereform fortführt“, so Meinhard-Schiebel.

"Jeder Mensch, der unter schwerer psychischer Belastung oder an einer psychischen Erkrankung leidet, muss das Recht darauf haben, individuelle, umfassende, nachhaltige Behandlung zu bekommen. Auch Psychotherapie darf kein Luxusgut sein, es gibt ein Recht auf Gesundheitsversorgung auch in diesem Bereich", schließt Meinhard-Schiebel.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat
(+43-1) 4000 - 81814
presse. ...
Quelle: OTS0065, 14. Okt. 2016, 10:44

Zitat "derGrazer" Nr. 07/2016 vom 14.02.2016 Seite 24,25 Ressort: viva, Johanna Vučak:

"KRITIK. Rasanter Anstieg von psychischen Erkrankungen -WHO prognostiziert, dass in 15 Jahren Depression vor koronaren Herzerkrankungen und Demenz an erster Stelle stehen wird, was gesundheitliche Einschränkungen angeht. Experten-Kritik: Noch immer keine Psychotherapie auf Krankenschein.

Rund 900.000 Menschen in Österreich werden zurzeit psychologisch oder psychiatrisch behandelt. Dunkelziffern besagen sogar, dass hierzulande mittlerweile mehr als 1,2 Millionen Menschen psychisch krank sind. Und so gut wie alle Betroffenen schlucken Psychopharmaka. [...]"
Quelle: derGrazer Nr. 07/2016 vom 14.02.2016 Seite 24,25 Ressort: viva

Neues Forschungsprojekt zur Vorbeugung von Depression im Alter startet mit dem Ziel, das vorhandene Versorgungsdefizit zu reduzieren.

Wien (OTS) - Die Johanniter starteten gemeinsam mit der Salzburg Research Forschungsgesellschaft und der Sigmund Freud Privat Universität Wien ein Forschungsprojekt zur Vorbeugung von Depression im Alter. Ziel ist, das vorhandene Versorgungsdefizit zu reduzieren.

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Depression im Alter wird oft nicht oder erst sehr spät erkannt und entsteht meist als psychische Reaktion auf Begleiterscheinungen des Alters. Das einjährige Forschungsprojekt Impetus untersucht das Potenzial von Informationstechnologie zur Vorbeugung von Depressionen und Unterstützung des Versorgungsprozesses. Die angedachte gemeinsame Online-Versorgungsplattform für Depression im Alter bindet sowohl die Betroffenen als auch alle pflegenden, betreuenden und behandelnden Personen mit ein. Anzeichen für eine Depression im Alter sollen damit frühzeitig erkannt und ältere Menschen mit depressiven Episoden durch personalisierte, altersgerechte Interventionen unterstützt werden.

Von der Grundlagenforschung zur Anwendung

„Wir werden im Forschungsprojekt Impetus die Nutzbarkeit des Internets für den Bereich Altersdepression prüfen und die Unterstützung von IKT-Diensten in verschiedenen Phasen des Versorgungsprozesses darstellen“, so Projektleiterin Manuela Plößnig von der Salzburg Research Forschungsgesellschaft. So kann der gesundheitliche Zustand und damit die Lebensqualität und das Wohlbefinden von Menschen mit Depressionen im Alter durch Technologieunterstützung verbessert werden.

„Es gibt derzeit Systeme und Pilotversuche in Europa, die Möglichkeiten aufzeigen, wie computergestützte Interaktionen zwischen Klient und Therapeut dargestellt werden können“, so Georg Aumayr, ‎Leiter des Forschungs- und Innovationszentrums der Johanniter. „Dies kann zum Beispiel ein Stimmungstagebuch sein, das online verwaltet wird oder auch ...
Quelle: OTS0019, 22. Dez. 2015, 09:39

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