PsychotherapeutInnen


Rosenauer Dominik Maria, Mag. 
  • Psychotherapeut (Systemische Familientherapie)
  • Klinischer und Gesundheits-Psychologe

1060 Wien, Capistrangasse 4/15Landkarte
Mobil: 0664 - 531 54 78
Telefon: (01) 913 55 84


www.psycheonline.at
ALTER: 40 Jahre

THEMATISCHE ARBEITSSCHWERPUNKTE:
Angst - Panikattacken, Beziehung - Partnerschaft - Ehe, Borderline, Depression, Essstörungen, Familie (und Stief-Familie), Kinder und Jugendliche (allgemein), Psychosomatik, Sexualität, Sexueller Missbrauch, Sterben - Tod - Trauer (allgemein), Sucht, Trauma / Belastungsstörungen, Trennung - Scheidung

METHODISCHE ARBEITSSCHWERPUNKTE:
Systemischer Ansatz

FREMDSPRACHE:
Englisch

SETTING:
Einzel, Familien, Familienbrett / Systembrett, Gruppen, Hausbesuche, Jahresgruppen, Kurse/Lehrgänge, Paare, Seminare, Vorträge, Wochenend-Veranstaltungen, Workshops

ZIELGRUPPE:
Kinder, Jugendliche, Junge Erwachsene (18 - 29 Jahre), Erwachsene, Ältere Menschen

ZUSATZBEZEICHNUNG:
Systemische Familientherapie

Netzwerk Interview Publikationen Permalink

Detail-Infos zu Mag. Dominik Rosenauer

Kontakt:
1060 Wien, Capistrangasse 4/15Landkarte
Mobil: 0664 - 531 54 78
Telefon: (01) 913 55 84

Internet:
eMail senden
www.psycheonline.at

Alter: 40 Jahre
Thematische
Arbeitsschwerpunkte:
Angst - Panikattacken
Beziehung - Partnerschaft - Ehe
Borderline
Depression
Essstörungen
Familie (und Stief-Familie)
Kinder und Jugendliche (allgemein)
Psychosomatik
Sexualität
Sexueller Missbrauch
Sterben - Tod - Trauer (allgemein)
Sucht
Trauma / Belastungsstörungen
Trennung - Scheidung
Methodische
Arbeitsschwerpunkte:
Systemischer Ansatz
Settings: Einzel
Paare
Familien
Gruppen
Jahresgruppen
Familienbrett / Systembrett
Hausbesuche
Vorträge
Seminare
Workshops
Kurse/Lehrgänge
Wochenend-Veranstaltungen
Zielgruppen: Kinder
Jugendliche
Junge Erwachsene (18 - 29 Jahre)
Erwachsene
Ältere Menschen
Fremdsprachen: Englisch
Zusatzbezeichnungen
(gesetzlich anerkannt):
Systemische Familientherapie
Hausbesuche: Wien Alsergrund 1090
Wien Innere Stadt 1010
Wien Josefstadt 1080
Wien Landstraße 1030
Wien Leopoldstadt 1020
Wien Margareten 1050
Wien Mariahilf 1060
Wien Neubau 1070
Wien Wieden 1040
Freie Kapazitäten: Informationen zu freien Plätzen und Terminen finden Sie hier


Freie Plätze und Termine von Mag. Dominik Rosenauer

Dienstleistung Kapazitäten frei Anmerkung
Beratung
Psychotherapie
Psychotherapie mit Krankenkassen-Zuschuss
(Teilrefundierung)



Interview von Mag. Dominik Rosenauer

F: Welche KlientInnen sind bei Ihnen in der Psychotherapie besonders gut aufgehoben?

Ich würde diese Frage gerne so beantworten, dass ich glaube, dass man das nicht in dieser Generalität beantworten kann. Jeder Mensch ist verschieden und auch Gruppen von Menschen, Menschen mit gleichen Diagnosen, Menschen aus gleichen kulturellen Kontexten sind unterschiedlich. Deswegen ist es das beste, auszuprobieren, ob es passt - und das sieht man meist schon bei einem Telefonat oder im Erstgespräch.

F: Welche KlientInnen sollten eher NICHT zu Ihnen in Psychotherapie kommen?

Dazu fiele mir niemand ein. Es gilt im Prinzip das Gleiche, wie bei Frage 1. Das kann man nicht von vornherein sagen, man muss es ausprobieren.

F: Wie kamen Sie zur Psychotherapie?

Über Umwege. Aber wie heißt es so schön: Durch Umwege lernt man die Landschaft besser kennen. Ich habe nach verschiedenen anderen Versuchen begonnen, Psychologie zu studieren und dann sehr schnell festgestellt, dass klinische Psychologie und Psychotherapie genau das ist, wo ich mich wohlfühle. Ich bin froh, diesen Beruf für mich entdeckt zu haben!

F: Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?

Wie bereits bei 3 gesagt: ich glaube, dass ich durch einen glücklichen Zufall in die Lage gekommen bin und dieser Beruf mich - im wahrsten Sinn des Wortes - ergriffen hat!

F: Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach
in Ihrem Beruf gefordert?


Das Wichtigste scheint mir, Interesse zu sein. Interessiert auf andere zugehen können, offen für andere Lebensentwürfe zu sein, wach und konzentriert mitzudenken und mitzuhören. Aus Interesse entstehen Fragen und durch Fragen findet man Antworten.

F: Weshalb haben Sie sich gerade für Ihre Arbeitsschwerpunkte entschieden?

Im Großen und Ganzen versuche ich, gerade keine Arbeitsschwerpunkte zu haben, weil ich finde, dass das meinen Horizont einschränkt. Ich gehe offen auf Menschen zu und sehe in jedem das Individuelle das sie/ihn ausmacht. Es fällt mir schwer, die Frage zu beantworten, was mein Arbeitsschwerpunkt ist: Vielleicht ist es meine Arbeitsweise :-)

F: Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?

Mein größter beruflicher Erfolg ist, wenn ich sehe, dass sich im Prozess der Therapie für die KlientInnen eine Erleichterung ergibt, wenn KlientInnen für sich Antworten entdecken und wenn am Ende eines solchen Prozesses herauskommt, dass sie mich nicht mehr brauchen. Das ist das Gefühl, daran beteiligt gewesen zu sein, dass jemand einen Schritt weiter gemacht hat.

F: Wodurch glauben Sie, könnten die Menschen vermehrt
für Ihre Dienstleistungen interessiert werden?


Durch Neugier. Wenn sie entdecken, wie gut es tut, mit jemandem zu reden, der nur für einen da ist und der seine ganze Konzentration darauf verwendet, nur für sein Gegenüber offen zu sein.

F: Arbeiten Sie auch mit BerufskollegInnen oder mit ProfessionistInnen
aus anderen Berufsgruppen zusammen?


Es ist das Wichtigste in meinem Beruf, nicht als 'Einzelgänger' unterwegs zu sein und wie ein rastloser Steppenwolf nur auf sich allein gestellt zu sein. So wie im richtigen Leben ist auch in der Psychotherapie der Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen dringend nötig - das erweitert das Blickfeld und kommt allen Beteiligten zugute.

F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an
(Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?


Ja :-)


F: Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?

Man lernt nie aus. Das gilt für jeden Beruf - und erst recht für meinen. Aus diesem Grund bin ich laufend auf Kongressen, Seminaren, in Inter- und Supervision mit KollegInnen. Darüber hinaus engagiere ich mich sozial, weil ich es wichtig finde, dass nicht nur Menschen mit Geld kompetente Hilfe bekommen.

F: Was bedeutet für Sie Glück?

Glück ist, wenn man das Gefühl hat, dass die Anforderungen der Umwelt und die eigenen Fähigkeiten in Balance sind. Wenn man dieses Gefühl hat und nicht alleine ist, sondern es mit anderen teilen kann und wenn diese anderen sich mit einem freuen können, dass es gerade so gut ist/war. Glück hat immer auch mit einem selbst zu tun und nicht nur mit dem 'Schicksal'.

F: Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde,
welche würden Sie äußern?


dass meine Familie und ich möglichst lange möglichst gesund bleiben
dass ich weiterhin in der Sicherheit leben kann, den richtigen Beruf gewählt zu haben
diesen Beruf noch möglichst lange auszuüben


F: Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Sonnencreme
Bücher
und das Retourticket - einsam halte ich es nicht lange aus


F: Was ist Ihr Lebensmotto?

Das Leben *hat* keinen Sinn. Seinem Leben *gibt* man einen Sinn.

F: Welche wichtige Frage haben Sie in diesem Interview vermisst?

Wie gehen Sie mit dem 'schwierigen Geschichten' um, die Sie täglich hören.

F: ... und wie würden Sie darauf antworten?

Das werde ich nämlich oft gefragt. Man kann sich offensichtlich nur schwer vorstellen, dass es nicht schwierig ist, schwierige Geschichten zu *hören*. Es ist schwierig, sie zu erleben. Und es ist ein gutes Gefühl, daran zu arbeiten, dass sie leichter werden.



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