PsychotherapeutInnen
THEMATISCHE ARBEITSSCHWERPUNKTE: Angst - Panikattacken, Arbeit und Beruf, Beziehung - Partnerschaft - Ehe, Burnout / Burnout-Vorbeugung, Depression, Familie (und Stief-Familie), Gewalt-Opfer, Gewalt-Täter, Kinder und Jugendliche (allgemein), Persönlichkeits-Entwicklung, Sexualität, Sinn und Sinnfindung, Sterben - Tod - Trauer (allgemein), Trennung - Scheidung, Zwang
FREMDSPRACHE: Englisch
SETTING: Einzel, Familien, Krankenhaus- / Heim-Besuche, Paare
ZIELGRUPPE: Kinder, Jugendliche, Junge Erwachsene (18 - 29 Jahre), Erwachsene, Ältere Menschen
ZUSATZBEZEICHNUNG: Systemische Familientherapie
| Detail-Infos zu Mag. Raimund Fischer |
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| Freie Plätze und Termine von Mag. Raimund Fischer |
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Kapazitäten frei |
Anmerkung |
| Beratung
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Psychotherapie mit Krankenkassen-Zuschuss (Teilrefundierung)
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| Selbsterfahrung
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| Supervision
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Psychotherapie auf Krankenschein (Volle Kostenübernahme)
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| ... WGKK Wiener Gebietskrankenkasse
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| Bilder-Galerie von Mag. Raimund Fischer |
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| Interview von Mag. Raimund Fischer |
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F:
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Welche KlientInnen sind bei Ihnen in der Psychotherapie besonders gut aufgehoben?
JedeR, der/die ernsthaft an seinem Anliegen arbeiten möchte.
Von meinem beruflichen und biographischen Kontext her arbeite ich sehr gerne mit Jugendlichen und Familien, sowie zu Themen die für manch andere TherapeutInnen heikel oder schwierig sind (Gewalt, Sexualität, Umgang mit Tod, Menschen bei denen Grenzen ein Thema sind).
Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt bei der Begleitung von Menschen, die aktiv an der Gestaltung ihres Leben arbeiten wollen, mit dem Ziel mehr Leichtigkeit, Freude und Zufriedenheit zu erlangen.
Sehr gerne arbeite ich auch mit Männern und zu männerspezifischen Anliegen.
Ausschlaggebend ist meiner Ansicht nach die Chemie zwischen Klient und Therapeut- und ob es passt ist schon im Erstgespräch spürbar.
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F:
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Wie kamen Sie zur Psychotherapie?
Während meines Studiums arbeitete ich in verschiedenen Kontexten mit Familien und verwahrlosten Menschen und merkte, dass mir diese Arbeit, die sehr im Grenzbereich zwischen Sozialpädagogik und Therapie stattfand, mir leichtfiel und auch Spass machte. Ich legte den Schwerpunkt im Studium immer mehr auf medizinisch-psychologische und therapeutische Bereiche und begann die Grundausbildung (das psychotherapeutische Propädeutikum).
In weiter Folge schaute ich mir viele Therapieansätze an und hatte das Glück, meine Selbsterfahrung bei einem hervorragenden Therapeuten zu absolvieren, wo ich auch auf der 'anderen Seite' erfahren konnte, was gute Therapie sein kann.
Ich entschied mich dann für das Fachspizifikum 'Systemische Familientherapie', da mich der ressourcen- und lösungsorientierte Ansatz sehr anspricht und ich ihn als besonders hilfreich und fördernd erlebe.
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F:
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Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?
Akzeptanz von dem was ist, ernsthaftes Interesse am Gegenüber, Humor, die Bereitschaft sich einzulassen, Reflexionsfähigkeit, Mut, Vertrauen in die gesunden Anteile und die Selbstheilungskräfte des Klienten/der Klientin, und nicht zu vergessen: Bescheidenheit.
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F:
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Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?
Die größte Bestätigung gut gearbeitet zu haben ist, weiterempfohlen zu werden. Wenn Menschen mit meiner Hilfe so zufrieden waren, daß sie mir ihre Familienmitglieder, beste Freundinnen oder Kollegen 'schicken', weiß ich das mein Beitrag zu ihrem Weg zufriedenstellend, wirksam und wahrhaft brauchbar war.
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F:
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Wodurch glauben Sie, könnten die Menschen vermehrt für Ihre Dienstleistungen interessiert werden?
Sich fremde Hilfe zu organisieren wird glücklicherweise immer weniger stigmatisiert.
Mir ist bewußt daß bestimmte gesellschaftliche Prozesse (Wirtschaftskrisen, zunehmende Komplexität der Lebenswelt) auf JEDE/N wirken, und Familien und Einzelne zunehmend unter Druck setzen.
Die Folgen sind Störungen der Befindlichkeit bis hin zu schweren Erkrankungen, ein Gefühl der Überforderung bis zum Burnout, was oft jedoch als individuelles Problem bewertet wird.
Diese gesellschaftlichen Herausforderungen führen dazu, daß Menschen neue Formen des Umgangs mit diesen Bedingungen suchen. Im Therapieprozess wird gemeinsam daran gearbeitet wie man aus den Problemen hin zu Lösungen kommt.
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F:
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Arbeiten Sie auch mit BerufskollegInnen oder mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen?
Teil einer Behandlung kann es sein, Kontakt herzustellen bzw. Empfehlungen auszusprechen- zu PsychiaterInnen, Internisten, Beratungseinrichtungen, etc.
Der Besuch eines Arztes ist bei KlientInnen, die eine Teilrefundierung beantragen, von der Kasse vorgeschrieben.
Manchmal kann die Konsultation eines Facharztes eine Bedingung sein, wenn es um Fragestellungen zu Medikation geht.
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F:
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Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?
Nach Bedarf und auf Anfrage stelle ich gerne meine langjährige Erfahrung aus dem Kinder- und Jugendbereich resp. Erziehungsberatung zur Verfügung.
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F:
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Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?
Weiterhin mit möglichst viel Leichtigkeit und beiderseitigem Vergnügen KlientInnen dabei unterstützen, ihre Ziele zu erreichen.
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F:
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Was bedeutet für Sie Glück?
Familie und Freundschaften. Leuchten in den Augen von Kindern. Zeit, der ultimative Luxus. Mit sich und der Umgebung im Einklang sein. Die gelebte Erkenntnis, dass die Akzeptanz dessen was ist, zu Leichtigkeit und Gesundheit führt. Selbstverständlich ein Beruf der Sinn macht.
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Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?
1.Erleuchtung für alle 2.Die Folgen von 1. 3. ist dann nicht mehr nötig
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F:
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Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?
Unbelebte Dinge? 1.Feuer 2.Große Strandbar 3.Motorboot um den Urlaub zu beenden
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Was ist Ihr Lebensmotto?
Wer das Leben ernst nimmt braucht besonders viel Humor.
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| Fach-Interview von Mag. Raimund Fischer |
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Was ist Systemische Familientherapie?
Systemische Familientherapie ist eine Form der Psychotherapie, die Gesundheit und Krankheit eines Menschen sowie persönliche Lebensqualität im Zusammenhang mit seinen relevanten Beziehungen und Lebenskonzepten sieht.
Interventionen setzen sowohl am Selbstbild wie am Beziehungsfeld einer Person an. Systemische TherapeutInnen versuchen mittels einer konsequenten ressourcen- und lösungsorientierten Haltung und Methodik, Einschränkungen und Störungen der Lebensentfaltung wie z.b. psychosomatische Symptome, Verhaltensauffälligkeiten, destruktive Interaktionsmuster u.ä. aufzulösen.
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Was ist der Unterschied zwischen Beratung und Therapie?
Psychotherapie ist per Gesetz eindeutig definiert:
Bundesgesetz über die Ausübung der Psychotherapie (Psychotherapiegesetz) § 1. (1) Die Ausübung der Psychotherapie im Sinne dieses Bundesgesetzes ist die nach einer allgemeinen und besonderen Ausbildung erlernte, umfassende, bewußte und geplante Behandlung von psychosozial oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen mit wissenschaftlich-psychotherapeutischen Methoden in einer Interaktion zwischen einem oder mehreren Behandelten und einem oder mehreren Psychotherapeuten mit dem Ziel, bestehende Symptome zu mildern oder zu beseitigen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die Reifung, Entwicklung und Gesundheit des Behandelten zu fördern.
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Was ist Coaching?
Coaching definiere ich (nach Gunther Schmidt) als Instrument zur Aktivierung zieldienlicher Kompetenzmuster unter Berücksichitgung der Kontextbedingungen.Zentral ist dabei die Frage nach dem Zweck ('Wofür?'). --Auftragsklärung
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F:
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Was ist Supervision?
Supervision ist eine Form der Beratung, die Einzelne, Teams, Gruppen und Organisationen bei der Reflexion und Verbesserung ihres privaten, beruflichen oder ehrenamtlichen Handelns begleitet. Fokus ist je nach Zielvereinbarung die Arbeitspraxis, die Rollen- und Beziehungsdynamik zwischen Supervisand und Klient, die Zusammenarbeit im Team bzw. in der Organisation des Supervisanden usw.
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F:
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Was ist der Unterschied zwischen Coaching und Supervision?
Supervision ist reflektiv, Coaching ist von der Haltung her eher direktiver.
Dies rührt daher, dass das Ziel in einem Coaching meist klarer definiert ist und die Erwartung des Gecoachten vielfach darin besteht 'sich etwas sagen zu lassen'.
In Supervisionen ist es hingegen Inhalt und Ziel des Prozesses, dass der Supervisand/ das supervidierte Team Lösungen und Wege dorthin selber aushandelt. Ich als Supervisor bin dabei Unterstützer und Begleiter.
Von der inhaltlichen Ausrichung her betrachte ich beides ähnlich, nämlich als Instrument zur zieldienlichen Aktivierung von Kompetenzmuster- unter Berücksichtigung der Kontextbedingungen.
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| Lebenslauf von Mag. Raimund Fischer |
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Mag. Raimund Fischer
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| 2010 | Eintragung auf die "Psychotherapeutenliste", Fortbildung "Hypnosystemische Konzepte für Coaching, Team- und Organisationsentwicklung und Supervision" (Gunther Schmidt) | |
| seit 2007 | Psychotherapeutische Tätigkeit in freier Praxis (Systemische Familientherapie), als Supervisor für Teams und Einzelpersonen, sowie im multidisziplinären Team an der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie des Donauklinikum Tulln. Externer Psychotherapeut (u.a. MA 11). | |
| 2007 | Übersiedelung nach Wien, Tätigkeit an der Sozialtherapeutischen Abteilung für Jugendliche des HPZ Hinterbrühl. | |
| 2005 - 2006 | Begleitung von Jugendlichen und Familien im Auftrag von Jugendämtern in der Steiermark (Mobile Wohnbegleitung, Sozialpädagogische Familienbetreuung, Erziehungshilfe). | |
| 2005 - 2010 | Fachspezifikum Systemische Familientherapie. | |
| 2004 - 2005 | Therapeutische Jugendwohngemeinschaft Zeltweg. | |
| 2001 - 2007 | Verschiedene Fort- und Weiterbildungen ( Männer, Sucht, Körpertherapie, Gruppendynamik, etc.). | |
| 2000 - 2003 | Psychotherapeutisches Propädeutikum (Karl-Franzens-Universität Graz). | |
| 1998 - 2003 | Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz. Abschluss als Akademischer Sonder- und Heilpädagoge mit Schwerpunkt Sozialpädagogik
Tätig in der Notschlafstelle Caritas Schlupfhaus (Graz), beim Pflegeelternverein Steiermark, sowie beim Verein für Bewährungshilfe und Soziale Arbeit/NEUSTART in der Haftentlassenenhilfe Graz. | |
| 1995 - 1998 | Studium der Psychologie. | |
| 1994 | Matura am BG Canerigasse, Graz. | |
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