Zitat: "Wien - Sie waren eingequetscht zwischen anderen Menschen, standen selbst auf anderen Körpern, kämpften im Angesicht des Todes um das eigene Leben. Was etwa in dem Zugangstunnel zur Loveparade in Duisburg passiert ist, sitzt bei den Betroffenen tief. Erlebnisse, die sich in das Gedächtnis einbrennen und mit denen es umzugehen gilt. "Alles muss eine Geschichte bekommen. Das ist ganz wichtig", erzählt die Wiener Traumatherapeutin Katharina Lichtenberger-Reinberg im Gespräch mit dem Standard. "Betroffene müssen die Möglichkeit haben, über das Erlebte zu sprechen. Daher ist ein soziales Umfeld wichtig. Die Menschen müssen aufgefangen werden - es muss ihnen jemand zuhören", rät die Expertin [...]"
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derstandard.at/1277339071469/Weiterleben-nach-dem-Ueberleben Quelle: Markus Rohrhofer/DER STANDARD, Printausgabe, 27.7.2010 |